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Eyecone

Eyecone

In der Conehall, dem offenen Untergeschoss des Science Centers phaeno, beobachtet ein riesiges Auge das Geschehen. Das „schwebende“ Gebäude von Zaha Hadid wird von zehn Kegelfüßen, den sogenannten Cones getragen. Ein Cone hat ein Fenster in Form eines Auges – und das kann seit der Feier des 7. phaeno Geburtstags sehen. Die Installation „Eyecone“ von phase7 verwandelt die Bewegungen in der Conehall in spektakuläre Bilder

 

Die mediale Inszenierung von phase7 performing.arts aus Berlin tritt mit Passanten in Kontakt, sobald diese sich ihm nähern: Sie werden von Kameras registriert, die Daten ihrer Bewegungen analysiert und in Teilchen- und Strömungsbilder sowie in Klangwelten umgesetzt. Durch die körperliche Steuerung von Sound und Bild in Echtzeit werden sie zu Spielern der multimedialen Installation, die physikalische Phänomene sinnlich erfahrbar macht.

Die Installation „Eyecone“, die kostenlos zu besichtigen und als permanente Einrichtung geplant ist, hat der Freundeskreis phaeno Wolfsburg e.V. anlässlich des 7. Geburtstags der Institution gespendet.

„Eyecone“ ist die dritte Zusammenarbeit des Berliner Künstlernetzwerk phase7 performing.arts mit dem phaeno. Anlässlich der Eröffnung des Wissenschaftstheaters 2006 wurde ihre mediale Performance „strange particles²“ uraufgeführt, 2010 sorgte die interaktive Bodeninstallation „Ønskebrønn“ (Wunschbrunnen) erst im Berliner Hauptbahnhof und dann im phaeno für Furore. phase7 performing.arts arbeitet im Bereich der Interaktion von Sprache, Musik und Bewegung, erweitert durch elektronische Systeme.

Am Projekt „Eyecone“ arbeiteten Sven Sören Beyer (künstlerische Leitung), Frieder Weiß (Softwarekunst) und Marcello Lussana (Sound).

phaeno gGmbH | Willy-Brandt-Platz 1 | 38440 Wolfsburg