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Aktuelle Ausstellung

  • Sonderausstellung Bausteine des Lebens - Genetischen Phänomenen auf der Spur, bis 06. April 2010
  • Robo & Co. - Der vorlaute Roboter und andere verblüffende Neuheiten, seit 05. März 2010

Bausteine des Lebens - Genetischen Phänomenen auf der Spur!



Wer hat sich nicht schon mal gefragt, welchem Familienmitglied er ähnlich sieht, woher die krumme Nase oder die künstlerische Ader kommt. Die neue Sonderausstellung "Bausteine des Lebens - Genetischen Phänomenen auf der Spur" geht diesen Fragen auf den Grund und zeigt, wie einzigartig jedes Lebewesen ist. Phänomene wie Vererbung, Genetik und Mutation können innerhalb der Ausstellung noch bis zum 6. April 2010 erforscht werden.

Im Mittelpunkt der neuen Sonderausstellung stehen 17 Experimentierstationen, an denen Sie zum Beispiel Ihrer genetischen Einzigartigkeit auf die Spur kommen können, herausfinden, welche Augenfarbe die eigenen Kinder oder Enkel haben werden oder entdecken, welche merkwürdigen optischen Auswirkungen genetische Defekte bei Pflanzen haben. Nur durch eine dünne Glasschicht getrennt, können Sie zudem das rege Treiben in einem Termitenhügel beobachten.



 

Experimentierstationen - Beispiele

Lebendige Forschung

An dieser Station können Speicheldrüsen von Fruchtfliegen-Larven präpariert und eingefärbt werden. So werden die Chromosomen der Fliege sichtbar und können unter einem Video-Mikroskop betrachtet werden. In der Genforschung wird die Fruchtfliege gerne verwendet. Sie lebt nur 9 - 14 Tage und aus einer Generation entspringen bis zu 400 Nachkommen. Außerdem haben Fruchtfliegen nur vier Chromosomenpaare und viele äußerlich leicht erkennbare Genmutationen.
Foto: ©phæno

 

 

Familien-DNA
Von zwei Großelternpaaren werden vorerst Augenfarbe und andere vererbbare Merkmale bestimmt. Anschließend erfährt man unter Angabe verschiedener Wahrscheinlichkeiten, welche Augenfarbe die eigenen Kinder oder Enkel beispielsweise bekommen werden.So lässt sich personalisiert die dominante bzw. rezessive Vererbung verschiedener Eigenschaften verdeutlichen.
Foto: ©Westend61/F1online



Leuchtende Würmer
Hier können Sie transgene Fadenwürmer beobachten, denen ein Gen der fluoreszierenden Meeresqualle Aequorea victoria ins Erbgut eingeschleust wurde. Das Gen produziert das grün leuchtende Protein GFP. Mit dieser Methode lassen sich Prozesse auf Zellebene beobachten, und so Krankheiten wie Alzheimer besser verstehen. Und sie ist brandaktuell: die Wissenschaftler Martin Chalfie , Roger Tsien und Osamu Shimomura haben erst im Jahr 2008 dafür den Chemie-Nobelpreis erhalten.
Foto: ©Ralf Schnabel



Weiterhin können Sie folgende Stationen entdecken:

DNA-Modell, Entdecke das Gen in Dir!, Das Leben ist bunt, Biodiesel aus Holz, Tanzende DNA, Die Festplatte des Lebens, Züchtung - Wer bleibt, wer geht?, Zellmanipulation, Moleküldesign, Biofluoreszenz, Gel-Säule, Mutierte Fruchtfliegen, Wie würdest Du entscheiden?, Neues aus der Biotechnologie


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Robo & Co.


Der vorlaute Roboter und andere verblüffende Neuheiten

Ein Shakespeare-zitierender Roboter hält das phæno in Atem! Am 05.03.2010 erweiterte das phæno seine Ausstellung um 12 faszinierende Exponate und schafft einmal mehr die Verbindung zwischen naturwissenschaftlichen Inhalten und der faszinierenden Schönheit der Phänomene dieser Welt.

Beliebte Ausstellungsstücke verschiedenster Ausrichtung, darunter zahlreiche ästhetische Kunstexponate renommierter Künstler ebenso wie technisch komplexe Stationen aus Science Centern weltweit bereichern die Experimentierlandschaft.

Der neue Star am Science Center Himmel: der metallene Mime RoboThespian (Bild: siehe oben)! Er ist professioneller Entertainer, Schauspieler, Sänger, Charmeur - und was der Besucher ihn darüber hinaus noch sein lassen möchte. Über ein Kontrollpanel lassen sich einprogrammierte Texte wählen, die der Roboter nachspricht oder völlig neue Sätze eingeben, mit denen sich ganze Dialoge zwischen RoboThespian und den Besuchern entspinnen lassen. Seine Emotionen sind durch kleine Displays in seinen Augen und seine in verschiedenen Farben leuchtenden Wangen abzulesen.



Experimentierstationen - Beispiele

Icy Bodies

Temporäre Kunstwerke sind die kometenhaften Nebelwirbel, die im Exponat Icy Bodies von Shawn Lani entstehen. In regelmäßigen Abständen fallen Stückchen aus Trockeneis in ein Wasserbassin. Diese reagieren sofort beim Kontakt mit dem Wasser und werden in Drehung versetzt, begleitet von wirbelnden Nebelwölkchen, die durch den kondensierenden Wasserdampf entstehen. Jede Form ist einzigartig und besticht durch faszinierende Ästhetik.





                                Revealing Shadows
Auch bei den Schattengeistern kommt das Auge nicht zu kurz: Eine Sskulptur aus scheinbar unstrukturierten Gebilden wird mit einem Scheinwerfer beleuchtet. Während sie sich dreht, werden je nach Perspektive Schattenwürfe an der Wand abgebildet, aus denen in bestimmten Winkeln verschiedene Figuren, wie Gesichter oder Tierabbildungen, erkennbar sind. Erst die Projektion der Schatten enthüllt die Struktur der Skulptur.








PinScreens

Bereits in den 70er Jahren erfand und patentierte der amerikanische Künstler Ward Fleming die sogenannten PinScreens. Die hierbei von Fleming verwendete hohe Dichte von Acrylglasstiften ist einzigartig und erzeugt sehr detailgetreue Abdrucke, wenn der Besucher seinen Kopf oder seine Hände in die Pins drückt. Die Stifte sind durchscheinend, wodurch sich bei entsprechender Beleuchtung dramatische Kontraste in den Reliefs ergeben.





Weiterhin können Sie folgende Stationen entdecken:

Paul Spooner´s Kunstwerk, der "Spaghetti Eater", schaufelt ununterbrochen Pasta in sich hinein und nimmt einfach nicht zu! Die bewegte, aus Holz geschnitzte Skulptur wird durch Knopfdruck vom Besucher in Gang gesetzt.

Eine Drehscheibe veranschaulicht zudem anhand des unterschiedlichen Verhaltens verschieden großer Kugeln beim Auftreffen auf den "Spinning Table" die Kräfte, die bei Rotation wirken können.

Hinzu kommen verschiedene Exponate wie faszinierende Zahnräder, blinkende Leuchtdioden auf einer rotierenden Scheibe (die größte Rotografie des Künstlers Otto Lürs), von Frieder Weiss inszenierte Medieninstallationen, eine Lassoschleuder sowie eine Luft- und eine Bowlingkugel-Kanone, die Druckumwandlung veranschaulicht.


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Phæno-Partner
phæno gGmbH | Willy-Brandt-Platz 1 | 38440 Wolfsburg | Infotelefon: 01 80/10 60 600 (aus dem Festnetz bundesweit zum Ortstarif)