Bausteine des Lebens - Genetischen Phänomenen auf der Spur!

- DNA-Modell
Wer hat sich nicht schon mal gefragt, welchem Familienmitglied er ähnlich sieht, woher die krumme Nase oder die künstlerische Ader kommt. Die Sonderausstellung "Bausteine des Lebens - Genetischen Phänomenen auf der Spur" geht seit dem 05. November 2009 diesen Fragen auf den Grund und zeigt, wie einzigartig jedes Lebewesen ist. Erforschen Sie Phänomene wie Vererbung, Genetik und Mutation! Diese Exponate werden auch nach dem Ende der Sonderausstellung (06. April 2010) weiterhin in unserer Ausstellung zu finden sein und somit den Bereich "Leben" ergänzen und bereichern.
Im Mittelpunkt dieser Sonderausstellung stehen 17 Experimentierstationen, an denen Sie zum Beispiel Ihrer genetischen Einzigartigkeit auf die Spur kommen können, herausfinden, welche Augenfarbe die eigenen Kinder oder Enkel haben werden oder entdecken, welche merkwürdigen optischen Auswirkungen genetische Defekte bei Pflanzen haben. Nur durch eine dünne Glasschicht getrennt, lässt sich zudem das rege Treiben von Termiten beobachten. Der Eintritt ist im Tagesticket enthalten!
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Experimentierstationen - Beispiele:
Lebendige Forschung
An dieser Station können Speicheldrüsen von Fruchtfliegen-Larven präpariert und eingefärbt werden. So werden die Chromosomen der Fliege sichtbar und können unter einem Video-Mikroskop betrachtet werden. In der Genforschung wird die Fruchtfliege gerne verwendet. Sie lebt nur 9 - 14 Tage und aus einer Generation entspringen bis zu 400 Nachkommen. Außerdem haben Fruchtfliegen nur vier Chromosomenpaare und viele äußerlich leicht erkennbare Genmutationen. Foto: phæno
Familien-DNA
Von zwei Großelternpaaren werden vorerst Augenfarbe und andere vererbbare Merkmale bestimmt. Anschließend erfährt man unter Angabe verschiedener Wahrscheinlichkeiten, welche Augenfarbe die eigenen Kinder oder Enkel beispielsweise bekommen werden.So lässt sich personalisiert die dominante bzw. rezessive Vererbung verschiedener Eigenschaften verdeutlichen. Foto: Westend61/F1online
Leuchtende Würmer
Hier können Sie transgene Fadenwürmer beobachten, denen ein Gen der fluoreszierenden Meeresqualle Aequorea victoria ins Erbgut eingeschleust wurde. Das Gen produziert das grün leuchtende Protein GFP. Mit dieser Methode lassen sich Prozesse auf Zellebene beobachten, und so Krankheiten wie Alzheimer besser verstehen. Martin Chalfie, Roger Tsien und Osamu Shimomura haben im Jahr 2008 dafür den Chemie-Nobelpreis erhalten.
Foto: Ralf Schnabel
Weiterhin können Sie folgende Stationen entdecken
DNA-Modell, Entdecke das Gen in Dir!, Das Leben ist bunt, Biodiesel aus Holz, Tanzende DNA, Die Festplatte des Lebens, Züchtung - Wer bleibt, wer geht?, Zellmanipulation, Moleküldesign, Biofluoreszenz, Gel-Säule, Mutierte Fruchtfliegen, Wie würdest Du entscheiden?, Neues aus der Biotechnologie
Workshops zu "Bausteine des Lebens" für Schulklassen
Chemie im Supermarkt (7. bis 10. Jahrgang)
Verräterische Gene (10. bis 13. Jahrgang)
Eine Übersicht aller Workshops mit näheren Informationen finden Sie hier.
TV-Beiträge zur Sonderausstellung
3sat - nano, 18.12.2009
biotechnologie tv, 21.12.2009















