arrow_back arrow_back_small arrow_down arrow_back_small arrow_back_small arrow_up close close_small close_small icon_bag icon_car icon_car icon_car icon_clock icon_eye icon_gear icon_house icon_info icon_leaf icon_lens icon_lightbulb icon_magnet icon_mail icon_map icon_mapdrop icon_car icon_piston icon_sign icon_ticket icon_car logo_slogan_grey logo_slogan_red logo_single_grey logo_single_red logo_slogan_grey logo_slogan_grey logo_slogan_red logo_slogan_red menu play facebook-square googleplus instagram rss-feed twitter youtube
← zurück

Blog

Fazinierende Papierwelten zum Tag der Niedersachsen


Geometrische Exponate faszinieren

Versunken in das geometrische Exponat „Kleinsche Flasche“, in dem viele Kinder herumklettern, treffe ich Noa Haim. Die Architektin, die mir gleich fantastische, geometrische Figuren vorführen wird, hat sich gleich in dieses Exponat verliebt. Kein Wunder. Als ich ihre Papierfiguren im Techlab sehe, wird mir alles klar. Mit geschickten Fingern lässt sie aus Papier dreidimensionale Figuren entstehen. Die Besucher werden dies zum ersten Mal im phaeno am Niedersachsentag ausprobieren dürfen

Papierwelten mit Leideschaft gemeinsam erschaffen

Ihre Leidenschaft für diese Figuren begann 2008 bei einem Architekturfestival. Dort wollte sie eigentlich selbst aus kleinen Boxen, riesige Strukturen bauen. Alleine dauert dies nur ziemlich, ziemlich lang. Also kam man sie auf die Idee, die Besucher miteinzubeziehen. Das klappte so gut, dass die Projekte seit 2008 immer größer werden. Sie geht mit unterschiedlichsten Strukturen auf Messen, die Biennale oder veranstaltet Seminare zu Teambuilding. Auch Kinder, die sich ansonsten nicht so gut konzentrieren können, werden mit diesen Bausteinen zu wahren Designern. Von allen Konstruktionen liebt sie am meisten die Struktur, in der ein Herz integriert ist.

  • Mit Herz bauen und konstruieren
  • Geometrische Figuren muss man zum Verstehen erleben!

„Wenn ich mit Menschen an diesen Papierwelten arbeite, muss ich sie nicht dazu motivieren mitzumachen. Das klappt von alleine“, erklärt sie mir. Irgendwie werden sie von diesen ästhetischen Figuren angezogen. Und wenn man an etwas Großem arbeitet, wollen alle Teil der Geschichte sein.
Man lernt dabei, zusammenzuarbeiten und ein Ziel zu verfolgen. Gemeinsam etwas Größeres zu schaffen. Außerdem erfährt man beim Basteln viel über geometrische Figuren. „In Geometrie war ich in der Schule nicht besonders gut, erst als ich die Figuren anfassen konnte, habe ich sie verstanden“, meint sie.
Im phaeno hat sie denselben Effekt entdeckt.

 

Gemeinsam entstehen riesige Skulpturen Foto: Jens Nieth

Die mathematischen Exponate liegen ihr besonders. Sie klettert behände auf den Klettersternen, baut mit Geduld Figuren auf und erforscht den schrägen Raum. Auch die Architektur hat es ihr angetan. Mit geschultem Auge erkundet sie begeistert die vielen verschiedenen „Räume“. Und im Außenbereich hat sie entdeckt, wie schnell sich Schulklassen ganz von alleine in der Landschaft beschäftigen, wenn sie mal ein wenig auf die Öffnung des phaenos warten müssen.
Wir sind gespannt, wie viele und welche geometrische Figuren am Tag der Niedersachsen vom 1. bis 3. September vor dem phaeno gebaut werden. Wir haben auf jeden Fall schon sehr gerne damit gearbeitet.