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Lehrerfortbildungen im phaeno

Drei Lehrerinnen experimentieren mit dem Gewicht von Wasser.

In unseren praxisnahen Fortbildungen erhalten Sie didaktisch-methodische Anregungen fĂŒr einen handlungs- und anwendungsorientierten Unterricht, viele Ideen fĂŒr einfache Freihandversuche und ausreichend Zeit zum eigenen Experimentieren. Immer wieder laden wir auch externe Schulpraktiker, Didaktiker, PĂ€dagoginnen und PĂ€dagogen dazu ein, Ihnen spannende und erprobte Unterrichtskonzepte zu prĂ€sentieren. In den Fortbildungen lernen Sie phaeno außerdem als außerschulischer Lernort kennen, erfahren, wie unsere Angebote Teil Ihres Unterrichts werden können und haben Gelegenheit zum Austausch mit Kolleginnen und Kollegen.

Lernort phaeno – vom Staunen zum Denken!

Lernen Sie unsere Angebote fĂŒr Schulen kennen! Bei einem Rundgang stellen wir Ihnen unsere Experimentierstationen, Touren und Workshops vor, diskutieren Möglichkeiten fĂŒr die Einbindung in Ihren Unterricht und beantworten Ihre Fragen zum Klassenbesuch. Gerne gehen wir auf ThemenwĂŒnsche ein und setzen Schwerpunkte wie z. B. auf Versuche zur Mechanik oder das Experimentieren mit Grundschulkindern.

20.09./ 24.11.2016 | 15–17 Uhr | kostenfrei

FĂŒr
LehrkrÀfte aller Schulstufen und Schularten

Anmeldung
ĂŒber VeDaB https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89017

oder das phaeno Service-Center

Die Wohnung als neuer diagnostisch-therapeutischer Raum – zukĂŒnftige Medizin im Kontext des vermessen(d)en Menschen

Wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Manometer!": Medizin und Gesundheitsversorgung waren und sind im Wandel. Aktuelle Fortschritte zu einer verbesserten PrĂ€vention, Diagnostik und Therapie ergeben sich u.a. durch neue Informatik-Werkzeuge und Analysemethoden, die zu sogenannten assistierenden Gesundheitstechnologien fĂŒhrten. Bei diesen Technologien spielen Sensoren eine wichtige Rolle. Assistierende Gesundheitstechnologien können körperbezogen am Körper (beispielsweise in Form einer Pulsuhr, eines Beschleunigungssensors oder eines Mobiltelefons) oder im Körper (beispielsweise in einem Herzschrittmacher oder in einer Kniegelenksprothese) sowie raumbezogen (beispielsweise in der Wohnung) gesundheitsrelevante Daten bei Menschen aufnehmen, analysieren und ggf. weiterleiten. Ihre Aufgaben umfassen unter anderem die Alarmierung und Notfallidentifikation (z.B. bei Sturz) sowie die UnterstĂŒtzung bei (v.a. chronischen) Erkrankungen und Funktionsdefiziten. In diesem Vortrag wird am Beispiel von verschiedenen Projekten ĂŒber den Stand der Forschung berichtet und ĂŒber Vorteile wie auch ĂŒber Risiken gesprochen, die sich aus der Wohnung als "neuer diagnostisch-therapeutischer Raum" ergeben.

22.09.2016 | 18.30 – ca. 20.00 Uhr | kostenfrei


FĂŒr LehrkrĂ€fte der weiterfĂŒhrenden Schulen in den FĂ€chern Biologie, Technik und Informatik

Referent: Reinhold Haux ist seit 2004 Professor fĂŒr Medizinische Informatik im Peter L. Reichertz Institut fĂŒr Medizinische Informatik der TU Braunschweig und der Med. Hochschule Hannover sowie Mitglied der Braunschweigischen Wissenschaftlichen Gesellschaft. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf den Gebieten assistierende Gesundheitstechnologien sowie Informationsmanagement und Informationssysteme im Gesundheitswesen.

Anmeldung ĂŒber VeDaB https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89069 (nur fĂŒr NiedersĂ€chsische LehrkrĂ€fte erforderlich) 

Smarte Physik - Das iPad als Experimentierwerkzeug im Physikunterricht

Die unterschiedlichen Sensoren in Smartphones und Tablets wie iPhone und iPad ermöglichen es, diese GerĂ€te im Unterricht auf vielfĂ€ltige Weise zur Erfassung von Messwerten einzusetzen. Vorgestellt werden u. a. Experimente zur Schalluntersuchung (Spektrum, Geschwindigkeit, LautstĂ€rke, WellenlĂ€nge) und zur Analyse von Bewegungen (Beschleunigungsmessungen zu Fall, Wurf und Kreisbewegungen, Videoanalysen). Gerade die Verwendung der Beschleunigungssensoren ermöglicht SchĂŒlerinnen und SchĂŒlern einen besonders intuitiven Zugang zur Problematik der Kraftrichtung. Der Einsatz zusĂ€tzlicher Sensoren wie A-D-Wandler, Multimeter oder IR-Kamera erweitert das Themenspektrum noch einmal.

Die Veranstaltung findet als Workshop mit Zeit zum eigenen Experimentieren und Auswerten statt. Grundlage ist hierbei der Einsatz von iOS-GerĂ€ten (iPad / iPod / iPhone). Viele Versuche lassen sich anhand der zur VerfĂŒgung gestellten ArbeitsblĂ€tter auch auf Android-GerĂ€te ĂŒbertragen. Vor Ort können iPads zum Experimentieren ausgeliehen werden. Bringen Sie aber auch gern Ihre eigenen GerĂ€te mit, WLAN-Zugang ist vorhanden!

Es besteht die Möglichkeit, die Veranstaltung bereits am Vormittag zu starten und induktive Fallröhren zu bauen. Die Röhren werden am Nachmittag in mehreren Experimenten eingesetzt und können im Anschluss mitgenommen werden (zum Selbstkostenpreis, ca. 20 EUR). Bitte geben Sie uns Bescheid, wenn Interesse besteht.

20.10.2016 | 14.30-18.30 Uhr | 25 EUR inkl. Eintritt und aller Materialien

FĂŒr LehrkrĂ€fte weiterfĂŒhrender Schulen aller Schulformen in den FĂ€chern Physik, Technik und Informatik

Referenten:
Cord Gerken. Der Mathematik- und Physik-Lehrer unterrichtet am St.-Viti-Gymnasium Zeven und betreut dort auch die iPad-Klassen. Als Berater des NLQ fĂŒr mobiles Lernen unterstĂŒtzt Cord Gerken andere Schulen in der Region Mitte-Nord bei der Erweiterung ihres Unterrichts mit Tablets & Co.

Anmeldung ĂŒber VeDaB https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89019

oder das phaeno Service-Center       

Messen in Medizin und Sport – wohin die Reise geht

Wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Manometer!": Moderne Medizin ist ohne technische Messverfahren nicht mehr denkbar. Viele diagnostische Methoden beruhen auf der Messung physikalischer oder chemischer MessgrĂ¶ĂŸen. Durch die Miniaturisierung von Messsystemen ergeben sich in den letzten Jahren ganz neue Möglichkeiten zur wiederholten oder dauerhaften Vermessung medizinisch relevanter GrĂ¶ĂŸen, die einerseits fĂŒr die Forschung und andererseits fĂŒr die Versorgung genutzt werden. Im Bereich Wellness und Sport greift der Trend zur Selbstvermessung um sich ("quantified self"). Was sind die Potenziale dieser Entwicklung aus medizinischer Sicht? Welche Grenzen und welche möglichen Folgen hat die umfassende Vermessung? Diese und weitere Fragen sollen durch Beispiele aus Forschung und Versorgung beantwortet werden.

20.10.2016 | 18.30–ca. 20.00 Uhr | kostenfrei

FĂŒr LehrkrĂ€fte der weiterfĂŒhrenden Schulen in den FĂ€chern Biologie, Technik, Informatik, Sport, Werte und Normen

Referent: Michael Marschollek ist Arzt und Informatiker und Professor fĂŒr Medizinische Informatik an der Medizinischen Hochschule Hannover und der Technischen UniversitĂ€t Braunschweig. Er forscht in den Bereichen Assistierende Gesundheitstechnologien, medizinische Informationssysteme und Analyse medizinischer Massendaten.

Anmeldung ĂŒber VeDaB ab Mitte August (nur fĂŒr NiedersĂ€chsische LehrkrĂ€fte erforderlich)    

LED-Leuchtfeuer selbst gebaut – ein Beispiel für Schülerprojekte zum Thema Mikrocontroller (Veranstaltung im Rahmen der phaeno Mini Maker Faire)

Waschmaschinen, Flugzeuge, Videorekorder, aber auch Computertastaturen – kaum etwas kommt heute noch ohne Mikrocontroller aus. Die kleinen Halbleiterchips sind Rechner im Mini-Format, auf ganz konkrete Aufgaben spezialisiert und dadurch deutlich kostengĂŒnstiger als „normale“ Computer. In dieser Fortbildung bauen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Hilfe eines Bausatzes ein LED-Leuchtfeuer („LED-Chaser“) und nutzen dann einen Arduino-Mikrocontroller, um die LEDs zu steuern. Dabei gewinnen sie exemplarisch Erkenntnisse ĂŒber Strukturen und Funktionen technischer Systeme und Prozesse und diskutieren, auf welche Weise der Bau eines solchen LED-Leuchtfeuers Teil des Unterrichts oder von außerunterrichtlichen AktivitĂ€ten sein kann.

Der Schwerpunkt der Fortbildung liegt auf dem Bau des Leuchtfeuers, dem Verlöten der Komponenten sowie der Inbetriebnahme mit vorgefertigten Programmen. Bei Bedarf bieten wir auch gern eine Folgeveranstaltung zum individuellen Programmieren des LED-Leuchtfeuers an. Die LED-Leuchtfeuer können im Anschluss der Fortbildung mitgenommen werden, die Materialkosten (ca. 15 EUR) sind in den Fortbildungskosten enthalten.

Hinweis: Die Veranstaltung findet im Rahmen der phaeno Mini Maker Faire statt. Erfinder, Macher, Tüftler, Bastler aufgepasst: Sie suchen Ideen für technisch-innovative Schülerprojekte, spannende Forschungsfragen und kreative Arbeitsgemeinschaften? Dann besuchen Sie die phaeno Mini Maker Faire und kommen Sie mit Schülerinnen und Schülern ins GesprĂ€ch, die echten Erfindergeist in sich tragen! Ein Besuch der Mini Maker Faire ist zwischen 09.00 Uhr und 17.00 Uhr möglich.

04.11.2016 | 14-17 Uhr | 40 EUR inkl. Eintritt und aller Materialien

FĂŒr
LehrkrĂ€fte der weiterfĂŒhrenden Schulen in den FĂ€chern Physik, Technik und Informatik

Referenten:
Uwe Feyerabend (Fachleitung Physik am Gymnasium Vechelde), Hans-Jörg Sendel (ehem. Fachbereichsleitung Technik an der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule Wolfsburg)

Anmeldung ĂŒber VeDaB https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89023

oder das phaeno Service-Center        

Gestaltung von innovativen SchĂŒlerprojekten: Mini Maker Faire im phaeno Science Center Wolfsburg

Erfinder, Macher, TĂŒftler, Bastler aufgepasst: Sie suchen Ideen für technisch-innovative Schülerprojekte, spannende Forschungsfragen und kreative Arbeitsgemeinschaften? Dann besuchen Sie die phaeno Mini Maker Faire und kommen Sie mit Schülerinnen und Schülern ins GesprĂ€ch, die echten Erfindergeist in sich tragen!
Ein Besuch der Mini Maker Faire ist zwischen 9 Uhr und 17 Uhr möglich. Um 11 Uhr treffen wir uns zu einem etwa einstündigen InfocafĂ© (hier auch Ausgabe der Teilnahmebescheinigungen): Wir diskutieren mit Ihnen verschiedene Möglichkeiten, Schülerprojekte in Ihrem Schulalltag umzusetzen, geben praktische Tipps zur Organisation und sammeln Ideen für interessante Projekte.

Was ist eine Maker Faire? Maker Faires im ganz Allgemeinen sind familienfreundliche Festivals für Inspiration, KreativitĂ€t und Innovation. Hier kommen Erfinder zusammen, um ihre Projekte einer breiten Öffentlichkeit zu prĂ€sentieren. Zudem ist es ein Ort des persönlichen Netzwerkens und des Wissensaustauschs. "Anfassen und Ausprobieren" stehen im Mittelpunkt: Auf jeder Maker Faire gibt es viele interessante Mitmachstationen. Schülerinnen und Schüler werden auf kreative Weise für Wissenschaft und Technik begeistert und lernen spielerisch den Umgang mit Materialen und Werkzeugen. Die phaeno Mini Maker Faire für Schülerinnen und Schüler greift diese Ideen auf und gibt Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, Projekte zu prĂ€sentieren und Gleichgesinnte zu treffen.

04.11.2016 | 9.-17 Uhr | kostenfrei
05.11.2016 | 10-18 Uhr | kostenfrei


FĂŒr LehrkrĂ€fte und pĂ€dagogisches Personal mit MINT-FĂ€chern an weiterfĂŒhrenden Schulen aller Schulformen

Referent: Hans-Jörg Sendel (ehem. Fachbereichsleitung Technik an der Heinrich-Nordhoff-Gesamtschule Wolfsburg)

Anmeldung ĂŒber VeDaB 04.11.2016: https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89078 (04.11.2016) und https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89079 (05.11.2016) oder das phaeno Service-Center
     

VerrÀterische Gene - elementare Methoden der Gentechnik

Im Kampf um den besten Platz im Darm wurde E. Rika Coli heimtĂŒckisch ermordet – doch wer ist es gewesen? SchlĂŒpfen Sie in die Rolle der Forensiker und gehen mit Hilfe des genetischen Fingerabdrucks auf Verbrecherjagd. Am Beispiel des phaeno-Workshops "VerrĂ€terische Gene" lernen Sie dabei elementare Methoden der Gentechnik kennen, die nicht nur zum medizinischen Standard gehören, sondern auch Teil des NiedersĂ€chsischen Kerncurriculums fĂŒr die gymnasiale Oberstufe im Fach Biologie sind: Das Schneiden von DNA mit Restriktionsenzymen und das Auftrennen der entstehenden DNA-BruchstĂŒcke mithilfe der Gel-Elektrophorese. Begleitend zu den praktischen Arbeiten erlĂ€utern wir den theoretischen Hintergrund, diskutieren Anwendungsbeispiele wie auch die Einbindung in den Unterricht und stellen passende Experimentierstationen in der Ausstellung vor.

16.11.2016 | 14.00-18.30 Uhr | 30 EUR inkl. Eintritt und aller Materialien

FĂŒr LehrkrĂ€fte der gymnasialen Oberstufe im Fach Biologie sowie von berufsbildenden Schulen und weitere interessierte Lehrerinnen und Lehrer

Referenten:
Alexandra Schautz (Laborleitung im phaeno), Susanne Wachendorf (Biologisch-technische Assistentin im phaeno)

Anmeldung ĂŒber VeDaB https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89025

oder das phaeno Service-Center       

Die Vermessung des Universums

Wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Manometer!": In der Astrophysik sind wir mit dem Problem konfrontiert, dass unsere Forschungsobjekte sowohl in der Zeit als auch im Raum sehr weit entfernt sind, also einer direkten Vermessung unzugĂ€nglich sind. Erst im Zeitalter der Raumfahrt hat sich die Situation etwas verbessert, dadurch dass Planeten und einige kleinere Himmelskörper aus unserm Sonnensystem mit Raumfahrzeugen erreichbar sind. Andere Sterne als die Sonne oder gar andere Galaxien werden auch weiterhin nur aus der Ferne zu erkunden sein. In der Astrophysik wurden daher sehr interessante Messmethoden entwickelt, um dennoch die Eigenschaften von Planeten, Sternen, Galaxien sowie des gesamten Universums zu erforschen. Der Vortrag gibt zunĂ€chst einen Überblick, wie die Menschheit von der Messung des Erdumfangs bereits im antiken Griechenland immer weiter ins Universum vorgedrungen ist. Der zweite Teil greift exemplarisch einige aktuelle Instrumente heraus, anhand derer  die heutige erreichbare PrĂ€zision aufgezeigt werden soll. Neben der Vorstellung der Messmethoden sind natĂŒrlich auch die daraus gewonnenen bzw. zu gewinnenden Erkenntnisse spannend.

24.11.2016 | 18.30 – ca. 20.00 Uhr | kostenfrei

FĂŒr LehrkrĂ€fte
der weiterfĂŒhrenden Schulen in den FĂ€chern Physik und Technik

Referent: Stefan Dreizler ist Professor fĂŒr Astrophysik an der Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen und Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen. Seine fachlichen Schwerpunkte sind stellare und planetare Astrophysik.

Anmeldung ĂŒber VeDaB https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89070 (nur fĂŒr NiedersĂ€chsische LehrkrĂ€fte erforderlich)    

Der vermessene Mensch – Anthropologische und ethische Anmerkungen zu einem Paradigmenwechsel

Wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Manometer!": Schon immer verwendet der Mensch Technik, um so sein Leben leichter, sicherer oder produktiver zu machen. Die Technik, die er dabei verwendet, schafft ihm die Umwelt, in der er sich zu dem bildet, was er ist: ein Mensch. Die informatische Welt, die der Mensch sich nun durch virtuelle, adaptive, augmentierte Technologien schafft, in der er zunehmend mit Maschinen interagiert, die immer intelligenter, sozial kompetent und Entscheidungen unterstĂŒtzend werden, wirft erneut die Frage nach der „conditio humana“ auf: Ist der Mensch vor allem das, was ĂŒber digitalisierte Daten, zu denen er durch Selbstvermessung krĂ€ftig beitrĂ€gt, von ihm rekonstruiert werden kann? Was bedeutet Big Data fĂŒr die Selbstwahrnehmung des Einzelnen wie fĂŒr die politischen und sozialen Strukturen unserer Gesellschaften?

09.02.2017 | 18.30 – ca. 20.00 Uhr | kostenfrei

FĂŒr LehrkrĂ€fte
der weiterfĂŒhrenden Schulen in den FĂ€chern Werte und Normen, Religion, Politik/Wirtschaft und Technik

Referent: Arne Manzeschke ist seit 2015 Professor fĂŒr Anthropologie und Ethik fĂŒr Gesundheitsberufe an der Evangelischen Hochschule NĂŒrnberg. Er leitet seit 2011 die Fachstelle fĂŒr Ethik und Anthropologie am Institut Technik-Theologie-Naturwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-UniversitĂ€t MĂŒnchen und ist außerdem Forschungsdirektor des Zentrums fĂŒr Wirtschaftsethik in Berlin.

Anmeldung ĂŒber VeDaB https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89066 (nur fĂŒr NiedersĂ€chsische LehrkrĂ€fte erforderlich)       

Sportive Körper – Vermessene AnsprĂŒche

Wissenschaftlicher Vortrag im Rahmen der Sonderausstellung "Manometer!": Der Körper des Menschen gilt lĂ€ngst nicht mehr als nur „naturgegeben“. In unserer modernen Gesellschaft wird er vielmehr als ein formbares und zu optimierendes Objekt interpretiert. Seine Ausmaße, Funktionen und Leistungen werden tagtĂ€glich gemessen und mit den allgegenwĂ€rtigen Normen (Gewicht, Proportionen, Puls, körperliche LeistungsfĂ€higkeit etc.) abgeglichen. AltersĂŒbergreifend bemĂŒht sich heute ein Großteil der Bevölkerung dabei um einen sportiven Körper, der als Chiffre fĂŒr AttraktivitĂ€t, Gesundheit, und Jugendlichkeit gilt. Der Vortrag greift pointiert Beispiele heraus, in denen sich die AnsprĂŒche an den sportiven Körper und seine messbaren Leistungen repressiv verselbststĂ€ndigen können (Fitnesssucht, PulsuhrenabhĂ€ngigkeit und weiteres) und wirft die Frage nach der Angemessenheit und Vermessenheit von körperlichen AnsprĂŒchen auf.

09.03.2017 | 18.30 – ca. 20.00 Uhr | kostenfrei

FĂŒr LehrkrĂ€fte
der weiterfĂŒhrenden Schulen in den FĂ€chern Biologie, Sport sowie Werte und Normen

Referentin: Ina Hunger ist seit 2008 Professorin fĂŒr SportpĂ€dagogik und -didaktik an der Georg-August-UniversitĂ€t Göttingen. Sie forscht u.a. zur Körper- und Bewegungssozialisation. Seit 2013 ist sie VizeprĂ€sidentin der Deutschen Vereinigung fĂŒr Sportwissenschaft.

Anmeldung ĂŒber VeDaB https://vedab.nibis.de/veran.php?vid=89067 (nur fĂŒr NiedersĂ€chsische LehrkrĂ€fte erforderlich)   

Buchen Sie eine SchiLF mit Ihrem gesamten Kollegium oder Ihrer Fachgruppe, in der Sie erleben, wie Sie einen phaeno Besuch auch fĂ€cherĂŒbergreifend fĂŒr Ihren Unterricht nutzen können. Wir beraten Sie gern. Weitere Infos finden Sie hier.

phaeno gGmbH | Willy-Brandt-Platz 1 | 38440 Wolfsburg