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Sonderausstellung „Mathe x anders - Die Magie der Formen und Muster“ - 04.05.2013 bis 05.01.2014

Mathe x anders - Die Magie der Formen und Muster

Eine „atmende“ Riesenkugel – die sogenannte „Expanding Sphere“ von Chuck Hoberman – schwebt im phæno Wolfsburg über der neuen Sonderausstellung „Mathe x anders – Die Magie der Formen und Muster“. Die spezielle, faltbare Kugelkonstruktion verändert ihren Durchmesser stufenlos von etwa 1,30 auf bis zu 4,50 Meter (ermöglicht durch die Deutsche Telekom AG).

Insgesamt sind rund 30 Phänomene zu sehen – die erste Sonderausstellung des phæno mit einem Schwerpunkt auf geometrischen Formen und Körpern in den verschiedensten Facetten.

Die neuen Phänomene ermöglichen einen Einblick in die faszinierende Welt der Geometrie: Auf dreidimensionalen Sternen klettern, Figuren drehen, Origami-Figuren falten oder seltsame Körper wie Oloide zum Taumeln bringen – all dies macht Spaß und fordert uns zu gedanklichen Höchstleistungen heraus.

In der Ausstellung wird auch so manches geometrische Geheimnis gelüftet: Ein Laserstrahl, der sogenannte „Feuerring“, teilt komplexe geometrische Körper optisch und offenbart ihre Grundstruktur. Aus geraden Fäden lassen sich Hyperboloide – eine Art Zylinder mit Wespentaille formen und aus einer geschwungenen zweidimensionalen Figur entsteht durch Rotation ein Abbild einer Glühbirne.

Die oft in der abstrakten Zahlenwelt verborgenen Zusammenhänge werden an den Stationen durch Objekte, Körper und Räume einem ästhetischen Erlebnis und einer Erkenntnis zugeführt.

Flyer zur Sonderausstellung herunterladen...

 

Zu den Bildern der Eröffnung...

Impressionen der Sonderausstellung

Expanding Sphere von Chuck Hoberman Foto Matthias Leitzke

So entspannt kann Mathematik sein. Rund 400 Gäste waren von der Ausstellungseröffnung begeistert.

Robo bestaunt die Expanding Sphere von Chuck Hoberman Foto Matthias Leitzke

Die spezielle, faltbare Kugelkonstruktion verändert ihren Durchmesser stufenlos von 1,3 auf bis zu 4,5 Meter (ermöglicht durch die Deutsche Telekom AG).

Pendelwelle Foto Matthias Leitzke

Elf immer kürzere Pendel bringt man bei diesem Exponat gleichzeitig zum Schwingen. Die Pendel erzeugen gemeinsam schöne und verblüffende Schwingungsfiguren.

Platonische Körper und Fußbälle

Einfache Flächen wie Dreieck, Viereck, Fünfeck können zu dreidimensionalen Strukturen wie z. B. den platonischen Körpern oder zu einem Fußball zusammengesetzt werden.

Innen Außen - Kleinsche Flasche Foto Matthias Leitzke
Die „Kleinsche Flasche“ ist nichts für schwache Nerven. Ein Gebilde bei dem die äußere Form in die innere Form hineinragt, ist es äußerlich einem Knoten nicht unähnlich.

Origami für Einsteiger

Zum Verzweifeln schwer: sich durch die zweidimensionale Origami-Anleitung quälen und einen wunderschönen Vogel formen. Im phæno geht das einfacher. Der Trick: die Anleitung ist dreidimensional.

Polygonlimit - Ecken ohne Ende Foto Matthias Leitzke
Wie kann man aus geraden Strichen einen Kreis konstruieren? Umso mehr Ecken dieses Vieleck hat, desto mehr nähert sich das Eckige dem Runden an.

Round Wave von Reuben Margolin

Das Kunstwerk ist eine mechanisch angetriebene, kinetische Skulptur. Neun hölzerne Kreise bewegen sich auf und ab und erzeugen eine fließende Bewegung, die die Ausbreitung einer Welle imitiert.

Knobelexperimente mit Knoten und Schlingen

Nicht nur bei Pfadfindern und Seglern beliebt: Knobelexperimente mit Knoten und Schlingen. Scheinbar einfache Verstrickungen bringen die Köpfe zum Rauchen.

Figuren drehen
Aus 2D wird hier durch einfache Drehung 3D. Aus einer geschwungenen Linie entsteht so beispielsweise das Abbild einer Glühbirne.

Hyperboloid - Wespentaille Foto Matthias Leitzke
Aus geraden Fäden eine gekrümmte Fläche erzeugen, geht das? Durch Verdrehen eines Zylinders aus Fäden entsteht ein sogenannter Hyperboloid – eine Art "Zylinder mit Wespentaille".

Sagt der Schatten, wie groß etwas ist?

Mit Veränderung der Entfernung ändert sich auch die Schattengröße. So kann man leicht ausprobieren, wie und warum sich ein Schatten verändert.

Dreidimensionale Sterne Foto Matthias Leitzke
Auf riesigen, dreidimensionalen, gestapelten Sternen klettern schult das räumliche Vorstellungsvermögen. Am kleinen Exponat soll die „dichteste Packung“ gefunden werden.

Mornament

Sich stetig wiederholende Muster haben ihre eigene Ästhetik. An einem Touchscreen verändert der Besucher Linien, Strukturen und Symmetrien, die dann zu einem Ornament fortgesetzt werden.

Der Satz des Pythagoras Foto Matthias Leitzke
a² + b² = c² - der Satz des Pythagoras. An diesem Exponat können Besucher das Verhältnis der Flächen zueinander ganz einfach nachvollziehen.

Möbiusband - Fahren ohne Ende Foto Matthias Leitzke
Ein Möbiusband ist eine faszinierende Struktur, bei der man nicht zwischen außen und innen oder oben und unten unterscheiden kann. Wer es nicht glaubt, kann es in der Ausstellung ausprobieren.

Badezimmerkacheln entwerfen
Es gibt kaum ein Design, das so sehr dem Zeitgeist unterliegt wie die Badezimmerkachel. Die Besucher modifizieren einfache Linien, die in verschiedenen Symmetrien als Ornament fortgesetzt werden.

Harmonograph - Schwingungen sichtbar machen Foto Matthias Leitzke
Der Besucher lässt ein Pendel mit einem Stift am Ende in verschiedene Richtungen schwingen. Es entstehen wie aus Zauberhand verschiedene Figuren.

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