Robo & Co. - Der vorlaute Roboter und andere verblüffende Neuheiten

- Robo, Foto: Matthias Leitzke
Ein Shakespeare-zitierender Roboter hält das phæno in Atem! Am 05.03.2010 erweiterte das phæno seine Ausstellung um 12 faszinierende Exponate und schafft einmal mehr die Verbindung zwischen naturwissenschaftlichen Inhalten und der faszinierenden Schönheit der Phänomene dieser Welt.
Beliebte Ausstellungsstücke verschiedenster Ausrichtung, darunter zahlreiche ästhetische Kunstexponate renommierter Künstler ebenso wie technisch komplexe Stationen aus Science Centern weltweit bereichern die Experimentierlandschaft.
Der neue Star am Science Center Himmel: der metallene Mime RoboThespian (Bild: siehe oben)! Er ist professioneller Entertainer, Schauspieler, Sänger, Charmeur - und was der Besucher ihn darüber hinaus noch sein lassen möchte. Über ein Kontrollpanel lassen sich einprogrammierte Texte wählen, die der Roboter nachspricht oder völlig neue Sätze eingeben, mit denen sich ganze Dialoge zwischen RoboThespian und den Besuchern entspinnen lassen. Seine Emotionen sind durch kleine Displays in seinen Augen und seine in verschiedenen Farben leuchtenden Wangen abzulesen. Der Eintritt ist im Tagesticket enthalten!
Experimentierstationen - Beispiele:
Icy Bodies
Temporäre Kunstwerke sind die kometenhaften Nebelwirbel, die im Exponat Icy Bodies von Shawn Lani entstehen. In regelmäßigen Abständen fallen Stückchen aus Trockeneis in ein Wasserbassin. Diese reagieren sofort beim Kontakt mit dem Wasser und werden in Drehung versetzt, begleitet von wirbelnden Nebelwölkchen, die durch den kondensierenden Wasserdampf entstehen. Jede Form ist einzigartig und besticht durch faszinierende Ästhetik.
Revealing Shadows
Auch bei den Schattengeistern kommt das Auge nicht zu kurz: Eine Skulptur aus scheinbar unstrukturierten Gebilden wird mit einem Scheinwerfer beleuchtet. Während sie sich dreht, werden je nach Perspektive Schattenwürfe an der Wand abgebildet, aus denen in bestimmten Winkeln verschiedene Figuren, wie Gesichter oder Tierabbildungen, erkennbar sind. Erst die Projektion der Schatten enthüllt die Struktur der Skulptur.
PinScreens
Bereits in den 70er Jahren erfand und patentierte der amerikanische Künstler Ward Fleming die sogenannten PinScreens. Die hierbei von Fleming verwendete hohe Dichte von Acrylglasstiften ist einzigartig und erzeugt sehr detailgetreue Abdrucke, wenn der Besucher seinen Kopf oder seine Hände in die Pins drückt. Die Stifte sind durchscheinend, wodurch sich bei entsprechender Beleuchtung dramatische Kontraste in den Reliefs ergeben.
Weiterhin können Sie folgende Stationen entdecken
Paul Spooner´s Kunstwerk, der "Spaghetti Eater", schaufelt ununterbrochen Pasta in sich hinein und nimmt einfach nicht zu! Die bewegte, aus Holz geschnitzte Skulptur wird durch Knopfdruck vom Besucher in Gang gesetzt.
Eine Drehscheibe veranschaulicht zudem anhand des unterschiedlichen Verhaltens verschieden großer Kugeln beim Auftreffen auf den "Spinning Table" die Kräfte, die bei Rotation wirken können.
Hinzu kommen verschiedene Exponate wie faszinierende Zahnräder, blinkende Leuchtdioden auf einer rotierenden Scheibe (die größte Rotografie des Künstlers Otto Lürs), von Frieder Weiss inszenierte Medieninstallationen, eine Lassoschleuder sowie eine Luft- und eine Bowlingkugel-Kanone, die Druckumwandlung veranschaulicht.











