SpiegelBilder - verdreht, verkehrt, verzerrt
phæno zeigt im Ausstellungsbereich "SpiegelBilder - verdreht, verkehrt, verzerrt" mehr als 40 interaktive Spiegel-Phänomene. In Zusammenarbeit mit dem Swiss Science Center Technorama wurde eine große Auswahl von Spiegelexponaten zusammengestellt, die einen verblüffenden und ästhetischen Zugang in die Welt der Spiegel ermöglicht.
Die einzelnen Stationen sind sehr vielfältig und aus unterschiedlichsten Perspektiven beeindruckend: Nicht nur Erwachsene, mit oder ohne physikalischem Interesse, sondern auch Kinder finden Spaß und Herausforderung in den Verzerrungen und Vielfachreflexionen.
In Spiegelschrift hat wohl jeder schon mal zu schreiben versucht, doch ein Bild mit Hilfe von verspiegelten Kegeln und Zylindern spiegelverkehrt zu malen dürfte für jeden eine Herausforderung darstellen. Sie können sich in einem großen dunklen Hohlspiegel selbst die Hand schütteln, Radarstrahlen reflektieren sehen oder sich mit einem mehrdimensionalen Zerrspiegel verschlanken oder vergrößern.
Von physikalisch anspruchsvollen zu spielerisch witzigen und ästhetischen
Exponaten zeigt die neue Ausstellung alles auf die gewohnt unterhaltsame Weise, voll wundersamer Phänomene und durchaus mit einem herausfordernden Dreh von Wissenschaft.
Experimentierstationen - Beispiele:
Unendlichkeitswürfel
Betreten Sie einen Würfel, der im Inneren mit Spiegeln ausgelegt ist. Beobachten Sie, wie sich Ihr Spiegelbild bis in die Unendlichkeit fortsetzt - neben, unter und über Ihnen. Fühlen Sie sich im Raum verloren?
Verzogener, anamorpher Stuhl
Setzen Sie sich auf einen Stuhl, der merkwürdig verzogen ist und blicken Sie in die gegenüberliegende, verspiegelte Säule. Der Stuhl sieht dort ganz gewöhnlich und keineswegs verzerrt aus. Wie kann das sein?
Doppelbrennpunkt-Spiegel
Der Doppelbrennpunkt-Spiegel von James Seawright besteht aus 110 Spiegelkacheln, die in zwei konkaven Oberflächen angeordnet sind. Die Krümmungsradien sind identisch, aber die Spiegel sind in leicht unterschiedliche Richtungen ausgerichtet. Stellen Sie sich am Besten zu zweit nebeneinander: Sich selbst sehen Sie 55-mal, das Spiegelbild der anderen Person jedoch nicht einmal!
Fresnel-Spiegel
Der Künstler David Barker hat Spiegelstreifen, ähnlich wie bei einer Fresnellinse angeordnet. Diese wird oft bei Leuchttürmen verwendet. Tritt man nah an den Spiegel heran, wird das Spiegelbild nach links und rechts in kleinen Streifen reflektiert. Das menschliche Gehirn versucht dabei die "Bildergalerie" zu einer Einheit zusammenzufügen.
Badezimmer-Spiegel
Skizzieren Sie den Umriss des Kopfes Ihres Spiegelbildes. Bewegen Sie anschließend Ihr Gesicht näher zum Spiegel und weiter vom Spiegel weg. Passt der Umriss immer noch zum Spiegelbild?
Polyeder-Spiegel (Pentakis)
In diesem großen Kaleidoskop sind drei Spiegel so angeordnet, dass sich ein Stern und ein Ball ergeben. Am Ende des Kaleidoskops sind leuchtende Flächen angebracht, die langsam ihre Farben wechseln. Somit wird ein faszinierendes Lichtspiel erzeugt, in das Sie eintauchen können!















