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Fachtag: Forschen und Sprechen.

Mit Naturwissenschaften die Sprachbildung unterstützen.

Beim Experimentieren Sprache entwickeln. (Foto: Matthias Leitzke)

Beim Forschen und Experimentieren ergeben sich vielfältige Sprechanlässe: Kinder beobachten und staunen und kommen darüber ins Gespräch, sie beschreiben, denken laut, begründen und diskutieren. Auf unserem Fachtag beleuchten wir in Vorträgen und Workshops die Sprachentwicklung bei Kita-Kindern und gehen der Frage nach, warum Sprachbildung und naturwissenschaftliches Experimentieren so gut zusammenpassen. Außerdem können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim eigenen Experimentieren darüber austauschen, wie Sprachbildung beim Entdecken und Erforschen von Phänomenen in der Kita gut gelingen kann.

 

24.03.2020, 9:00 Uhr bis 16:00 Uhr, 35 € pro Person (inkl. Eintritt und Materialien)

Um Anmeldung bis zum 13.03.2020 im phaeno Service-Center unter Tel. 05361/890100 wird gebeten.

Programm

  • 09:00 – 09:30 Uhr: Anmeldung und Begrüßungskaffee
     
  • 09:30 – 09:40 Uhr: Begrüßung
    Mareike Wilms, phaeno, Leitung Bildungsangebote
     
  • 09:40 – 10:40 Uhr: Mit Sprache Lernen ermöglichen
    Dr. Ann-Katrin Bockmann, Universität Hildesheim
     
  • 10:40 – 11:40 Uhr: Braucht Experimentieren Sprache?
    Prof. Dr. Astrid Rank, Universität Regensburg
     
  • 11:40 – 12:10 Uhr: Ein Praxisbericht aus der Kita: Forschen und Sprechen im Alltag
    Kathrin Lohse, Kita Regenbogenland Wolfsburg-Velstove
     
  • 12:10 – 13:00 Uhr: Mittagspause
     
  • 13:00 – 14:00 Uhr: Workshop-Phase 1
    (1) Wirbelluft und Blubberwasser – beim Forschen ins Sprechen kommen
    (2) Hast du das gesehen? Phänomene in der phaeno Ausstellung erkunden
    (3) Mit Kindern philosophieren: Was ist wirklich wahr?
    (4) Mit großen Handpuppen Sprache ins Spiel bringen
    (5) Beim Vorlesen den Kindern Brücken zum Sprechen bauen
     
  • 14:00 – 14:30 Uhr: Kaffeepause
     
  • 14:30 – 15:30 Uhr: Workshop-Phase 2
    (1) Wirbelluft und Blubberwasser – beim Forschen ins Sprechen kommen
    (2) Hast du das gesehen? Phänomene in der phaeno Ausstellung erkunden
    (3) Mit Kindern philosophieren: Was ist wirklich wahr?
    (4) Mit großen Handpuppen Sprache ins Spiel bringen
    (5) Beim Vorlesen den Kindern Brücken zum Sprechen bauen
     
  • 15:30 – 16:00 Uhr: Blitzlichter aus den Workshops mit Abschlussrunde

 

Vorträge

Mit Sprache Lernen ermöglichen

Pädagogische Fachkräfte und Eltern als gutes sprachliches Vorbild ermöglichen es Kindern nicht nur Sprache zu erwerben, sondern auch generell zu lernen sowie Verhalten und Emotionen zu regulieren. In diesem Vortrag soll es darum gehen, warum Sprache so entscheidend für die gesamte Entwicklung der Kinder ist und wie wir mit unserem sprachlichen Verhalten in ganz alltäglichen Situationen Lernen und Verhaltensregulation von Kindern unterstützen können.

Ann-Katrin Bockmann ist Logopädin, Psychologin und Psychotherapeutin für Kinder und Jugendliche. Sie leitet das regionale Sprachbildungs- und Förderkonzept KEA von Stadt und Landkreis Hildesheim und ist stellvertretende Leitung der Hochschulambulanz für Kinder und Jugendliche KiM (Kind im Mittelpunkt) an der Universität Hildesheim. Ihr besonderes Interesse gilt der frühen Sprachentwicklung.

 

Braucht Experimentieren Sprache?

Dass Situationen mit naturwissenschaftlichen Interaktionen auch gut für Sprachförderung genutzt werden können, wird immer wieder vermutet und konnte in Studien bereits nachgewiesen werden. Der Vortrag zeigt anhand zweier Studien, welche sprachlichen Muster sich bei Kindern im Vorschul- und Grundschulalter wiederfinden und wie das Experimentieren die Bildungssprache fördert. Die Ergebnisse der Studien können eine interessante Perspektive auf die sprachbewusste Gestaltung von Interaktionen in Kita und Grundschule geben.

Astrid Rank ist Professorin für Grundschulpädagogik und -didaktik an der Universität Regensburg. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen in den Bereichen Bildungssprache in Fachkontexten (Naturwissenschaften, Mathematik) und Kompetenzentwicklung bei pädagogischen Fach- und Lehrkräften aller Phasen im Kontext Heterogenität und Inklusion.

 

Ein Praxisbericht aus der Kita: Forschen und Sprechen im Alltag

Anhand von praktischen Beispielen gibt der Praxisbericht Einblicke darüber, wie Kinder im Kita-Alltag unterstützt werden können, beim Forschen und Entdecken ins Sprechen kommen und dabei ihr Sprachkönnen sowie den Wortschatz erweitern.

Kathrin Lohse ist Erzieherin in der Kita Regenbogenland in Wolfsburg-Velstove, ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Naturwissenschaften, Kunst und Kultur. Außerdem ist sie als Trainerin für das Haus der kleinen Forscher unterwegs.

 

Workshops

Wirbelluft und Blubberwasser – beim Forschen ins Sprechen kommen

Beim Experimentieren mit Wasser und Luft erleben die Teilnehmenden im Workshop durch eigenes Tun wie Forschen Sprechanlässe erzeugen und Sprachbildung anregen kann. Sie erhalten Impulse, wie sie diese Prozesse als Lernbegleiter der Kinder unterstützen können.

Elisabeth Stöckel ist Förderschullehrerin und Sprachheilpädagogin im Ruhestand und war viele Jahre als Fachberaterin für die Arbeit in der Lernwerkstatt am Pädagogischen Zentrum Wolfsburg tätig. Olivia Möbius-Poerschke hat Lehramt für Grund- und Hauptschulen studiert. Sie ist seit 2008 pädagogische Mitarbeiterin im Kita-Team des phaeno.

 

Hast du das gesehen? Phänomene in der phaeno Ausstellung erkunden

Beim Experimentieren spielt die Versprachlichung eigener Vermutungen, Beobachtungen und Deutungen eine wichtige Rolle. Die Teilnehmenden entdecken Kita-taugliche Phänomene in der Ausstellung, beobachten und reflektieren ihre eigenen Dialoge und stellen Bezüge zu den Grundprinzipien alltagsorientierter Sprachförderung her.

Gisela Krause-Bärthel ist Biologin, leitet die phaeno AG der St. Christophorus-Kita aus Wolfsburg und ist pädagogische Mitarbeiterin im Kita-Team des phaeno. Mareike Wilms hat Lehramt für Biologie und Chemie studiert, einige Jahre für die Stiftung Haus der kleinen Forscher gearbeitet und leitet im phaeno nun den Bereich der Bildungsangebote für Kita und Schule.

 

Mit Kindern philosophieren: Was ist wirklich wahr?

In diesem Workshop betrachten wir die Forscherwelt und wissenschaftliche Erkenntnisse aus dem philosophischen Blickwinkel. Wir wissen heute viel über die Welt – und doch streiten wir darüber, ob es den Klimawandel gibt und ob er von Menschen gemacht ist. Dem jungen Einstein wurde erzählt, dass in der Physik bereits alles erforscht sei und er nichts Neues finden wird. Wer bestimmt, was wahr ist und was nicht – auch im Kitaalltag? Hat Tom sich nur eine Geschichte ausgedacht oder hat er tatsächlich erforscht, ob Steine glücklich sein können oder Kakteen Heimweh haben? Mithilfe passender Bücher gibt der Workshop reichlich Anlässe für gute Gespräche, auch später in der Kita.

Heidrun Hilgemeier ist pädagogische Mitarbeiterin einer Volkshochschule und freiberuflich mit großer Freude als philosophische Gesprächspartnerin unterwegs. Sie ist Mitgründerin des Vereins DENKAKROBATEN und möchte dort mit einfachen Fragen das selbstständige Denken und Hinterfragen bei Kindern und Erwachsenen fördern.

 

Mit großen Handpuppen Sprache ins Spiel bringen

Der Workshop möchte den Teilnehmenden einen ersten Einstieg in die Kunst des Handpuppenspiels vermitteln. Eine Mischung aus Tipps, Spielen und Übungen hilft ihnen, ihre Freude am Spiel mit Handpuppen zu wecken und sich eine allererste Routine in der Puppenführung anzueignen. Dabei lernen die Teilnehmenden Tricks für das Spiel aus dem Stehgreif kennen, erproben Strategien für einen spielerischen Umgang mit kritischen Situationen und Störungen und bekommen Anregungen für den Einsatz von Handpuppen insbesondere für das Arbeitsfeld der Sprachförderung.

Olaf Möller ist Sozial- und Theaterpädagoge, Puppenspieler, Schauspieler und Autor in einem. Seine Schwerpunkte liegen im Figuren-, Improvisations- und Aktionstheater sowie in der Spielpädagogik. Seit 1999 bietet er bundesweit und international Fortbildungen zum spielpädagogischen Einsatz großer Handpuppen an – nun auch in Wolfsburg!

 

Beim Vorlesen den Kindern Brücken zum Sprechen bauen

Vorlesegeschichten und Erzählungen bilden für Kinder einen wichtigen Zugang zur Welt der Sprache. Dabei ist es wichtig, die Kinder einzubeziehen und beim gemeinsamen Eintauchen in die Geschichte mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Die Teilnehmenden erhalten Anregungen und Tipps, wie sie das Vorlesen interaktiv und sprachbildend gestalten können. Anhand von Buchbeispielen wird vorgestellt, wie sich Geschichten als spannender Einstieg in ein Forschungsprojekt eignen.

Der bücherwurm in Braunschweig ist der einzige Kinder- und Jugendbuchladen in der Region und hat schon einige Preise für seine Arbeit bekommen. Das Team berät bei der Auswahl der Bücher für alle Altersgruppen und führt in Kitas und Schulen Elternabende durch, auf denen Bücher und Bücherlisten vorgestellt werden.

 

Organisatorisches: Foto- und Filmaufnahmen

Wir werden während der Veranstaltung Foto- und Filmaufnahmen machen, die im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit online und in gedruckten Formaten möglicherweise veröffentlicht werden. Für uns sind diese Aufnahmen sehr wichtig, weil wir dieses Veranstaltungsformat gern auch in Zukunft weiterführen möchten und über das Bildmaterial zukünftige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch Förderer gewinnen können – ein Bild sagt immer mehr als tausend Worte! Wir sichern Ihnen zu, verantwortungsvoll mit dem Bildmaterial umzugehen. Falls Sie nicht möchten, dass von Ihnen Aufnahmen gemacht werden, teilen Sie uns das bitte direkt bei der Anmeldung am Tag Ihrer Ankunft mit.