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phaeno Exponate erklärt.

Es gibt so viel zum Entdecken! Wir haben ein paar Exponate für Sie ausgewählt, damit Sie sich zumindest virtuell ein kleines phaeno Erlebnis mit nach Hause nehmen können. Zu manchen Exponaten können Sie auch noch einen kleinen Versuch mit einfachen Materialien selbst ausprobieren.

Plasmakugel.

Was für eine Kugel! Sie enthält ein Gemisch aus Edelgasen unter niedrigem Druck. Die Hochspannungselektrode in der Mitte regt das Gas elektronisch an und bringt es zum Leuchten. Das leuchtende Gas nennt man Plasma.

Mit der Hand zieht man einen Faden aus leuchtendem Gas an. Er sieht wie ein Blitz in Zeitlupe aus. Die Hand leitet elektrischen Strom und wirkt hier wie ein Blitzableiter. Das ist ungefährlich, weil die Stromstärke niedrig ist.

Kleiner gelber Stuhl.

Der "Kleine Gelbe Stuhl" ist ein Kunstwerk von Arthur Ganson. Sechs mechanische Arme sind an der Wand befestigt. An jedem dieser Arme ist ein Einzelteil eines gelben Stuhls angebracht. Diese Arme sind über Zahnräder und Ketten miteinander und mit einem Motor verbunden. Dieser treibt ein System an bei dem der Stuhl zusammengebaut wird, kurz stockt und dann wieder auseinander fliegt.

Kettenreaktion.

Das Exponat "Kettenreaktion" läuft rein mechanisch ab. Nachdem die Kettenreaktion ausgelöst wurde, funktioniert sie praktisch von ganz allein, also ohne externe Zufuhr von Energie. Allerdings muss man Energie aufwenden, um die einzelnen Elemente vor jedem Start auf ihre Startposition zurückzustellen.

Secret Life.

"Secret Life" ist ein Kunstwerk von Gregory Barsamian. Er verwendet die altehrwürdige Kunst der Animation und Bildhauerei, um darzustellen, was an Stellen, die keiner beachtet, wirklich passiert. "Secret Life" ist eine Art Daumenkino. An einem Karussel sind die von Gregory Barsamian angefertigten, zum Teil ähnlichen Objekte, angebracht. Durch die Bewegung des Karussels und ein Stroboskoplicht scheint es, als würden sich die Objekte verändern.

Feuertornado.

Wir haben unseren Feuertornado einfach mal mithilfe einer Drohne aus einer ganz anderen Perspektive gedreht.

Kartesischer Taucher.

Der "Kartesische Taucher" (eine umgekehrte, luftgefüllte Flasche) beginnt zu sinken, sobald über ein Fußpedal der Druck in der Wassersäule erhöht wird. Löst der Besucher das Pedal, steigt der Taucher wieder auf. Da die Luft im Taucher bei Druck stärker zusammengedrückt werden kann als Wasser, dringt bei hohem Druck Wasser in den Taucher ein - er wird schwerer und sinkt.

Über dem Abgrund.

Für dieses phaeno Exponat braucht man etwas Fingerspitzengefühl. Wie "Über dem Abgrund" funktioniert, verrät Ihnen Christian in diesem Video.

Sie können das Ganze auch zuhause mit flachen Bauklötzen oder runden Bierdeckeln ausprobieren.

Recollections.

Dieser "Herzensgruß" entstand am interaktiven Kunstwerk "Recollections" (Erinnerungen) von Ed Tannenbaum im phaeno.

Wie funktioniert "Recollections"?

Sie stehen vor einer Wand, die eine superreflektierende Folie hat. Die Kamera vor Ihnen sendet infrarotes Licht ähnlich wie eine Fernbedienung aus, das von der Wand hinter Ihnen in die Kamera zurückgespiegelt wird. So funktioniert auch eine einfache Nachtsichtvideokamera. Stehen Sie oder ein Gegenstand zwischen der Wand und der Kamera, kann an dieser Stelle nichts zurückgespiegelt werden. So kann die Kamera also unseren Umriss oder das Herz erkennen. Dieser Schatten wird dann in wunderschöne, wechselnde Farben umgesetzt. Die Schatten werden auch noch zeitversetzt eingespielt und hinterlassen so eine farbige Spur. Damit zeigt der Film Erinnerungen (Name des Kunstwerks!) an unsere Bewegungen.

Wenn die Blicke dich verfolgen.

Beide Masken sehen auf den ersten Blick gleich aus?! Aber: Die eine Maske ist nach außen gewölbt und die andere Maske nach innen. Bei der Wahrnehmung spielt einem also vor allem das Gehirn einen Streich, denn Gesichter sind nun mal nach außen gewölbt. Also kann man Hohlmasken und Masken schlecht unterscheiden. Achtung: Die Hohlmaske verfolgt Sie sogar mit ihren Blicken.

Warum ist das so?

Die Wölbung an sich kann man sehen, da das Gehirn die Bilder, die man durch beide Augen gewinnt, zu einem Bild verarbeitet. Die optische Täuschung entsteht dann dadurch, dass das Gehirn Erfahrungen "dazudichtet“.

Möbiusband.

Zerschneidet man einen Papierring, verdreht ihn einmal in sich und klebt Anfang und Ende zusammen, erhält man ein Möbiusband.

Das Besondere des Möbiusbands: Es besitzt nur eine Fläche.

Balancierstab.

Je geschickter und schneller man ist, desto länger kann man den Stab durch kleine Ausgleichsbewegungen in einem dynamischen Gleichgewicht halten. Das Balancieren ist dabei eine Art Wettstreit zwischen seinem Reaktionsvermögen und der Trägheit des Stabes.

Der Schwerpunkt des Stabes spielt dabei auch eine Rolle: Je höher der Schwerpunkt sitzt, desto höher ist auch das sogenannte Trägheitsmoment der fallenden Masse. Sitzt die Kugel also oben, fällt der Stab langsamer. Man hat mehr Zeit, die Bewegungen auszugleichen!

Selbst mal ausprobieren? Einfach einen Schaschlikstab durch eine Orange bohren.

Luftkanone.

Schafft es Christian, mit der Luftkanone einen kleinen Hut von Fidelios Kopf zu pusten?

Christian schlägt auf die Trommel der Luftkanone und erzeugt so einen Luftstoß. Dieser Luftstoß ist so stark, dass er den kleinen Hut von Fidelios Kopf reißt.

Der Luftstoß ist eigentlich ein Wirbelring, den Christian mit Shownebel und einer kreisförmigen Öffnung in einer Platte sichtbar macht. In riesigen Dimensionen entstehen ähnliche Erscheinungen manchmal über Vulkanschloten. Die äußeren Teilchen einer aufsteigenden Rauchwolke werden durch Reibung an den Innenwänden des Schlots und an der Luft abgebremst, während die Teilchen in der Mitte weiter aufsteigen. Durch die unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten bildet sich ein Ring, der sich in sich dreht und in der Mitte offen ist.

Wenn Sie wie Fidelio mit einer selbstgebastelten Luftkanone eine Kerze mit einem Luftstoß auspusten möchten, dann nutzen Sie ganz einfach unsere Bastelanleitung.

Kinomaschine.

Wie entsteht ein Film aus einzelnen Bildern?

10 bis 14 Bilder pro Sekunde reichen, damit unser Gehirn aufeinanderfolgende Bilder als bewegte Szene wahrnimmt. Ein ruckelfreies Filmerlebnis gibt es erst bei 24 Bildern pro Sekunde. Bis im phaeno wieder unsere "Kinomaschine" bestaunt werden kann, einfach mal ein Daumenkino zuhause ausprobieren.

Luftblasen.

Steigen große oder kleinen Blasen schneller auf?

In unserem Exponat "Luftblasen" verdrängen die Luftblasen einen Teil der Flüssigkeit, in der sie sich befinden. Da die verdrängte Flüssigkeit schwerer ist als die Luft in den Blasen, drückt die Flüssigkeit die Blasen nach oben, die Blasen erfahren einen Auftrieb. Je größer die Blase, desto größer ist diese Kraft. Die gleiche Kraft ermöglicht Booten zu schwimmen. Die Auftriebsgeschwindigkeit der Blasen ist sehr langsam, da das Öl in der Säule sehr zähflüssig ist.

Was ist mehr?

In welchem Gefäß befinden sich wohl mehr kleine weiße Kügelchen?

Wir können oft das Volumen eines Körpers schwer schätzen. Da hilft oft nur messen und vergleichen mit Messbechern. Wie bei unserem Exponat „Was ist mehr?“.

Wärmebildkamera.

Kann uns eine Wärmebildkamera hinter einem Luftballon sehen?

Die Kamera „sieht“ Infrarotstrahlung. Das ist langwellige Strahlung, die man zwar nicht sehen, aber als Wärme auf der Haut spüren kann. Je wärmer ein Gegenstand ist, desto mehr Infrarotstrahlung gibt er ab. Im Wärmebild werden heiße Stellen weiß und warme Stellen rot dargestellt. Kühle Stellen sind gelb, kalte Stellen blau. Diese Kamera könnte man auch dazu verwenden, um die Körpertemperatur anzuzeigen.

Christian experimentiert im Video mit einem Luftballon und einer Plexiglasscheibe. Die Plexiglasscheibe nimmt Infrarotstrahlung auf und reflektiert sie, aber lässt sie nicht durch. Sichtbares Licht kommt aber durch. Deswegen können wir Christian weiter hinter der Scheibe sehen. Die Wärmestrahlung kommt jedoch nicht durch. Die Wärmebildkamera sieht daher Christian hinter der Scheibe nicht. Dagegen ist der Luftballon für Infrarotstrahlung durchlässiger, das sichtbare Licht lässt er hingegen nicht durch.

Shades of Grey.

Sind die grauen Streifen wirklich unterschiedlich hell?

Die grauen Streifen bei unserem Exponat „Shades of Grey“ haben genau den gleichen Farbton. Der Trick dieser optischen Täuschung, die auch als „White’s illusion“ bekannt ist, liegt in der Position der Farben zueinander. Grenzen die grauen Flächen an weiße Farben, erscheint die Farbe heller. Ist die Nachbarfarbe schwarz, erscheint uns das grau dunkler zu sein. Diese Kontrastverstärkung entsteht schon durch die Verschaltung der einzelnen Nervenzellen auf der Netzhaut im Auge – also bevor das Bild im Gehirn interpretiert wird!