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Blog.

Hallo, ich bin die Neue!


  • Der Aha-Effekt: So viele Farben verbergen sich in weißem Licht
  • Wie war das noch mal mit dem Strom? Die Schulzeit ist doch schon ganz schön lange her.
  • Zu sehen ist: Ein Pferdeschweif auf einer einfarbigen Fläche... oder?
  • Dann wollen wir doch mal sehen, was sich unter dem Schweif verbirgt...
  • Huch! Von wegen "einfarbig" - so leicht ist das menschliche Auge also zu täuschen.

Meine ersten Wochen im phaeno

Wie war das noch mal mit dem Strom? Wie verbreitet sich Schall? Und warum sehen wir einen Regenbogen, wenn bei Regen die Sonne scheint? Vorher ein Studium der Geisteswissenschaften abgeschlossen, finde ich mich auf einmal in einer Einrichtung wieder, in der sich alles um Naturwissenschaften dreht. Hallo, ich bin die Neue in der Verwaltung des phaeno: Lorena, 24 Jahre alt. Am 01. März dieses Jahres habe ich mein Volontariat in der Abteilung Kommunikation begonnen. Die nächsten zwei Jahre wird sich für mich alles um Öffentlichkeitsarbeit, Social Media und Marketing drehen.

Knapp ein Monat ist jetzt vergangen – Moment. Ein Monat schon? Der Monat kam mir vor wie eine Woche dank des abwechslungsreichen Einarbeitungsprogramms: Tagsüber auf der Ausstellungsfläche, abends im Wissenschaftstheater zum Science Slam, mein erster Post auf Instagram und Facebook, Teilnahme am Schokoworkshop, Schulungen u. v. m. Mein erstes großes Highlight war die Berliner Tourismusmesse, auf der sich das phaeno (zusammen mit dem Kunstmuseum Wolfsburg) präsentiert hatte. Von Berlin nach Leipzig – wenige Tage später ging’s zur Buchmesse.

Nun sitze ich hier an meinem ersten Blogeintrag und frage mich, welches der rund 350 Exponate mir am besten gefallen hat, denn eins möchte ich euch gern vorstellen. Gar nicht so leicht, sich bei der Vielzahl an tollen Exponaten für eins zu entscheiden. Ist mein Lieblingsexponat die tanzende Ballerina, die so schön anzusehen ist? Oder eines der Exponate aus dem Bereich „Spürsinn“, bei denen ich so oft dachte: Das gibt’s doch nicht?! Oder soll ich von dem drehenden Hexenhaus erzählen, in dem ich mich dabei erwischt habe, wie ich mich in einem Moment an der Sitzbank festkrallen wollte, weil ich dachte, ich falle? Und das, obwohl ich wusste, dass nicht ich mich, sondern das Haus sich um mich dreht! Da hat mir mein Gehirn doch tatsächlich einen Streich gespielt und ich bin drauf reingefallen. Exponate dieser Art mag ich besonders gern.

Aus diesem Grund ist die Wahl letztendlich auch auf das Exponat „Pferdeschweif“gefallen. Es braucht weder Strom noch Computertechnik. Es besteht einfach nur aus einer einfarbigen, grauen Fläche und einem Pferdeschweif. „Wie?“, kann man sich jetzt fragen. „Ein Pferdeschweif vor einer grauen Wand?“ Ja, es wirkt auf den ersten Blick eher unspektakulär. Betrachtet man die Fläche mit dem Schweif davor, sieht man… naja, nichts – einen Schweif vor einer grauen Fläche halt. Hebt man diesen jedoch hoch und schaut darunter, bekommen die Augen etwas ganz anderes zu sehen und ich dachte wieder: Das gibt’s doch nicht! Von wegen „einfarbige Fläche“. Auf einmal ist zu sehen, dass sie aus zwei unterschiedlich eingefärbten Flächen besteht. Der Trick dahinter: Es sind zwei Grautöne mit unterschiedlicher Helligkeit. Liegt der Schweif auf der Mitte, kann das Gehirn den Kontrast nicht mehr deuten und man nimmt eine einheitliche Fläche wahr.

Ich mag dieses einfache, aber wirkungsvolle Exponat. Klein aber fein: Es zeigt zum einen, dass ein Phänomen nicht immer Technik und viel Schnickschnack braucht. Zum anderen demonstriert es, wie leicht das menschliche Auge bzw. das menschliche Gehirn zu täuschen ist und dass man im phaeno, aber auch im Alltag, manchmal zweimal hinschauen sollte. Ich bin gespannt, wie oft mich das phaeno in den nächsten zwei Jahren noch zum Staunen bringen wird. In diesem Sinne: Immer Augen und Ohren offenhalten!

 

Viele Grüße

Lorena