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Einhorn, Hamster und Co. - Wir programmieren fantasievolle Robotertiere


  • Das Robotertier "Flying Hippo" zeigt schon mal, was es alles so kann...
  • Das kleine grüne Robotertierchen wird von unserem Team programmiert...
  • Hier wird noch fleißig an einem Einhorn gebastelt...
  • ... und dann geht's mit dem Programmieren los!
  • Das "passiert", wenn man seiner Fantasie freien Lauf lässt...

Einhörner, lustige Hamster, kälteresistente Flusspferde – der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt im neuen offenen Mitmachlabor „Fantasievolle Robotertiere“, das an diesem Wochenende startet.

 

Was in diesem Mitmachlabor alles zu erleben ist, klang so spannend, dass wir uns noch schnell in die Schulung für die Mitarbeiter in der Ausstellung „reinschummeln“ und mitmachen.

 

Zuerst geht es ans Bauen. Da man am besten zu zweit bastelt und programmiert, geht dies bei allen unterschiedlich schnell. Wir stürzen uns mehr auf das Programm. Die ersten Schritte in „Scratch“ auf dem Bildschirm sind sehr leicht zu begreifen. Starten, vorwärts gehen, Hintergrundbild aussuchen. Alles macht unser Tierchen – der Avatar – auf dem Bildchen ganz brav, nachdem wir den Code ausgewählt haben. Ins Basteln stecken wir währenddessen etwas weniger Zeit und begnügen uns mit einem einfachen Hamster. 

 

Jetzt wollen wir unser gebasteltes Tier auch noch mit dem Mikrokontroller und damit auch mit der virtuellen Welt verbinden. Auch das klappt sehr gut. Drückt man nun auf einen Knopf auf dem Mikrokontroller, fängt unser Tier an zu miauen. Noch spektakulärer wird es, als wir unser Fantasietier zusammen mit dem Mikrokontroller in die Luft werfen. Im Computer sieht man nun, wie der Avatar in den Weltraum hüpft. Sehr schön.

 

Jetzt sind wir mutig geworden und wollen komplexere Befehle ausprobieren. Wir versuchen, dass unser Tier in den Weltraum hüpft und dabei das Miauen auf Knopfdruck aufhört. Doch dabei verheddern wir uns in zu komplexen Programmierbefehlen.

 

Wir rudern deswegen noch einmal zurück und vereinfachen unser Programm. Mit ein paar kleinen Tipps und Tricks des Schulungspersonals kann unser Hamster am Ende sogar am Computer im Kreis laufen, miauen und ins Weltall springen. Wir sind erstmal zufrieden.

 

Die Schulungsteilnehmer haben sich an der Vorstellung des offenen Labors unterschiedlich schnell eingearbeitet. Manche haben sehr viel Zeit in das Fantasietier gesteckt, andere mehr Zeit in die Programmierung. Insgesamt hat es sehr viel Spaß gemacht und ist für Anfänger und Fortgeschrittene zu empfehlen.

 

Das offene Labor läuft ab sofort jeden Samstag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr und kostet 2 Euro (zzgl. Tagesticket) pro gebasteltem Fantasietier, das mit nach Hause genommen werden kann. Der Mikrokontroller kann nur vor Ort ausprobiert werden.