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Was schlüpft und piept denn da?


  • (Foto: Matthias Leitzke)
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Es ist jedes Jahr wieder wunderschön und ein spektakuläres Ereignis: Der Kükenschlupf.

Zuerst bohrt sich ein kleiner Schnabel durch die Eierschale. Der Schnabel ist mit einer kleinen spitzen Erhebung ausgestattet - dem Eizahn. Mühevoll pickt das kleine Küken innerhalb des Eies damit gegen die Eischale. Aber es geht dabei sehr systematisch vor. Es wird einmal rundherum gepickt. So kann sich das Küken dann mit aller Kraft von innen gegen die Eierschale drücken und einen Deckel absprengen.

Völlig erschöpft von der langen Anstrengung bleibt das Küken dann erstmal eine ganz Weile im Brüter liegen. Irgendwann erholt es sich dann und blickt sich neugierig um. Fressen muss es am Anfang nichts. Es ist noch ausreichend genährt durch einen Dottersack, der kurz vor dem Schlupf durch die Nabelöffnung eingezogen wird.

Im phaeno habe ich den Vorgang des Schlüpfens schon öfter beobachten können. Doch trotzdem bleibt man noch jedes Mal staunend dabei, wenn man die Gelegenheit dazu hat. Unser erstes Küken haben wir dieses Mal Elfriede getauft. Es war erstaunlich schnell aktiv und pickte überall herum. Schon am nächsten Tag sah es richtig flauschig aus. Besonders freuen wir uns darüber, dass wir das Ereignis des Kükenschlupfes wenigstens per Livestream zeigen können. Und hoffentlich ist der traditionelle phaeno Kükenschlupf  im nächsten Jahr wieder live mit vielen kleinen und großen Besuchern in der Ausstellung möglich. Denn es ist einfach toll, wenn die Gäste den Brüter umlagern und jedes Mal begeistert sind, wenn ein weiteres Küken schlüpft.

Vielen Dank an den Geflügelzuchtverein Fallersleben und Umgebung für die Unterstützung dieser Aktion.