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Unser einzigartiger blauer Planet ist zunehmend Einflüssen wie dem Klimawandel und Umweltverschmutzung ausgesetzt. Die Sonderausstellung „Pale Blue Dot“ gibt Einblicke, was diese Entwicklung insbesondere für unsere Meere bedeutet und vermittelt wichtige Erkenntnisse über den Wert der Ozeane, besondere Meeresbewohner und auch über konkrete Gefährdungen der Meere.

Pale Blue Dot wurde für das Edinburgh Science Festival entwickelt und startete am 31. Oktober 2020 seine einjährige Europatour. Die Ausstellung sollte zunächst für Gäste im phaeno zu sehen sein – doch pandemiebedingt kam alles anders. phaeno hat daher die „Riff-Geschichten“ entwickelt: Sieben Filme, die die Inhalte der Sonderausstellung aufgreifen und erfahrbar machen sollen, auch wenn die Ausstellung aktuell nicht im phaeno besucht werden kann. Die Filme werden im wöchentlichen Rhythmus auf dieser Seite veröffentlicht und mit weiteren Informationen aus der Ausstellung sowie mit Experimenten für zuhause ergänzt!

Viel Spaß mit unseren Seeanemonen Anne und Mona und den Geschichten der Riff-Bewohner!

Unsere Erde: ein blassblauer Punkt?

Unsere Erde: ein blassblauer Punkt?

(Foto: NASA/JPL-Caltech)

Unsere Erde.
Nur ein sehr kleiner, blasser blauer Punkt mitten in den unendlichen Weiten des Universums.
Aus dieser Entfernung betrachtet, scheint die Erde nicht besonders bedeutsam zu sein.
Aber für uns ist das nicht so. Schau dir diesen Punkt noch einmal an. Das ist hier. Das ist zu Hause. Das sind wir. Jeder, den du liebst, jeder, den du kennst, jeder, von dem du schon einmal gehört hast, jeder Mensch, den es je gegeben hat, lebte hier. Auf einem Staubkorn, erleuchtet von einem Sonnenstrahl.

(nach Carl Sagan)

Es wird Zeit, diesen kleinen blassen blauen Punkt zu schützen! Denn wir haben nur diesen einen Planeten, diese eine Erde. Fangen wir doch mit den Meeren an!

Die Meere bedecken über 70 Prozent der Erdoberfläche und machen unsere Erde zum „Blauen Planeten“. Ohne flüssiges Wasser hätte kein Leben entstehen können, die Erde wäre genauso tot wie Mond und Mars. Und auch unser Klima wäre ohne den Einfluss der Ozeane grundlegend anders.

Tauch doch mal ein in das Meer und lausche, was es dir zu erzählen hat!

Unser blauer Planet.

Unser blauer Planet.

Wasser ist Leben. Was ist die Ursache für all das Blau auf unserem blassblauen Punkt? Was ist die Grundvoraussetzung für die Vielfalt an Leben? Es ist alles auf ein einfaches Molekül zurückzuführen: H2O – zwei Wasserstoff-Atome, die an ein einzelnes Sauerstoff-Atom gebunden sind. Die Eigenschaften des Wassers sind für die Photosynthese und die grundlegenden Zellfunktion von wesentlicher Bedeutung. Wasser prägt unsere Existenz, während die Ozeane unsere Umwelt und Landschaften prägen und unser Klima- und Wettersystem beeinflussen. Die Sonderausstellung „Pale Blue Dot“ erzählt die Geschichte der unermesslichen Größe, Artenvielfalt und Bedrohungen, denen die Ozeane ausgesetzt sind, und wie wir einen der wertvollsten Lebensräume der Erde schützen können und müssen.

Die Lungen der Erde. Wir hören oft, dass Regenwälder als Lungen der Erde bezeichnet werden. Aber während sie bis zu einem Viertel des atmosphärischen Sauerstoffs produzieren können, wird ein Großteil davon von den Regenwäldern verbraucht, wenn sich organische Stoffe abbauen. Der größte Teil unseres Luftsauerstoffs stammt tatsächlich aus dem Ozean. Die Algen und Cyanobakterien in den Ozeanen mögen klein sein, aber sie sind reichlich vorhanden. Sie tragen zu den täglich 500 Litern Sauerstoff bei, ohne die wir nicht überleben könnten.

Blaue Orte machen glücklich. Nähe zum Wasser hat viele positive Aspekte, z. B. weniger verschmutzte Luft, mehr Sonnenlicht und Vitamin D und körperliche Aktivität. Aber „Blaue Orte“ scheinen noch mehr Vorteile zu haben. Es hat sich gezeigt, dass das Verweilen am Wasser – insbesondere am Meer – durchweg positive Stimmung hervorruft und negative Stimmung oder Stress stärker reduziert als Grünflächen. Sogar Bilder vom Meer wurden mit einem besseren psychischen Wohlbefinden in Verbindung gebracht.

Eine Welt – ein Ozean. Durch Unterschiede in der Temperatur und im Salzgehalt angetrieben und durch die Erdrotation und globale Winde beeinflusst, lässt ein großes „Förderband“ das Meerwasser (und damit Wärme, Nahrung und Menschen) um den Planeten Erde zirkulieren. Dieses Förderband sorgt dafür, dass Veränderungen in einem Teil unserer Ozeane auch an anderen Orten spürbar werden. Wir sind alle verbunden.

Riffgeschichte - Folge 1.

Irgendwo im Atlantischen Ozean, nicht weit unter der Wasseroberfläche, leben die Seeanemonen Anne und Mona. Ihr kleines Korallenriff ist bunt und schön – und wird immer wieder von Reisenden besucht, die Geschichten aus aller Welt erzählen. In der ersten Folge erforschen Anne und Mona gemeinsam mit Jochen, dem Rochen, wie Meeresströmungen entstehen und das globale Klima beeinflussen.

Experiment.

Schicht auf Schicht

Du brauchst: 2 Gläser mit gleicher Öffnung, Wasser, Kochsalz, Tinte oder Tusche, Postkarte

So geht’s: Bei diesem Experiment kann es nass werden! Arbeite am besten auf der Abtropffläche der Küchenspüle. Gib so viel Kochsalz in das Wasser, dass es sich gerade noch so vollständig löst, und färbe das Wasser mit Tinte oder Tusche. Dann füllst du eines der Gläser randvoll mit dem gefärbten Salzwasser. Färbe Leitungswasser in einer anderen Farbe und gebe es randvoll in das andere Glas. Nun verschließt du mit der Postkarte das Glas mit Leitungswasser, drehst es um und stellst es Glasrand auf Glasrand genau auf das Glas mit Salzwasser. Ziehe die Postkarte vorsichtig zwischen den Gläsern hervor. Was passiert? Und was passiert, wenn du es andersherum machst?

Wasser für das Leben.

Wasser für das Leben.

Lebensräume voller Hoffnung. Meeresökosysteme gehören zu den größten aquatischen Ökosystemen der Erde. Dazu gehören Ozeane, Salzwiesen und Gezeitenräume, Flussmündungen und Lagunen, Mangroven und Korallenriffe, die Tiefsee und der Meeresboden. Jedes hat seinen eigenen Kreislauf und eine empfindlich ausbalancierte Nahrungskette, ist also anfällig für Umweltveränderungen. Nie war der Zustand der Ozeane so bedroht und wichtiger für unser Wohlbefinden ― und dennoch sind nur etwa 4% der Weltmeere geschützt.

Ohne Wurzeln. Seetangpflanzen haben keine Wurzeln. Stattdessen verankern sie sich an Felsen am Meeresboden, bevor sie zügig Richtung Oberfläche wachsen. Einige Arten von Riesenseetang können 30 bis 60 cm pro Tag nach oben wachsen. In den geschützten Nischen und Ritzen der Seetangverankerungen am Boden können 30 bis 70 verschiedene Arten leben, darunter Würmer, Schlangensterne, Flohkrebse, Weichtiere, Anemonen und Seescheiden. Hier verstecken sich auch kleine Fische wie Schildfische und Butterfische. Größere Fische wie Skorpionfische und Seehasen legen ihre Eier zwischen die Seetangverankerungen.

Ozeangärten. Korallen sind winzige Organismen – Polypen genannt. Sie bilden die großen Riffe der Welt. Bunte Korallenbänke lassen einen an warmes Klima denken, aber es gibt auch Kaltwasserkorallen, die in tieferen kalten Gewässern wie z. B. vor der Küste Schottlands leben. In tiefem kaltem Wasser ernähren die Korallen sich, indem sie Plankton aus dem umgebenden Wasser auffangen. Sie benötigen deshalb kein Sonnenlicht, um zu überleben.

Tief, tiefer, Tiefsee. Die Ozeane sind in fünf Tiefenzonen unterteilt, jede mit ihren eigenen Merkmalen und Bewohnern. Je tiefer man taucht, desto weniger Sonnenlicht dringt in das Wasser ein. Bereits ab 200 Metern Tiefe ist so dunkel, dass keine Pflanzen mehr wachsen können. Ab 1.000 Metern Tiefe herrscht vollkommene Dunkelheit, die Wassertemperatur fällt, der Druck steigt – und die Kreaturen werden seltsamer. Der tiefste Punkt der Weltmeere befindet sich im Marianengraben im Pazifischen Ozean und liegt 11.034 Meter unter der Wasseroberfläche. Die Tiefsee geht also weiter hinab als unsere höchsten Berge hinauf!

Ihr Link in die Tiefsee: Tauchen Sie doch einmal ab!

Riffgeschichte - Folge 2.

Eine Garnele besucht die Riffbewohner und erzählt von ihrer Heimat, dem Ökosystem Tangwald. Gemeinsam entdecken sie, wer noch alles im Tangwald wohnt und was passiert, wenn dieses Ökosystem gestört wird.

Experiment.

Ein Kartenhaus als Ökosystem

Du brauchst: Viereckige Pappdeckel oder Spielkarten

So geht’s: Baue ein möglichst hohes und stabiles Kartenhaus! Das Kartenhaus im Film stellt mit seinen drei Etagen nur eine sehr kurze Nahrungskette dar. (1) Schaffst du ein Kartenhaus ein Kartenhaus mit fünf, sechs oder noch mehr Etagen? Manchmal ist es gut, wenn der Untergrund zum Bauen nicht zu glatt ist. Hast du weitere Tricks, mit denen sich dein Kartenhaus gut bauen lässt? (2) Auch Algen, Hering, Kabeljau, Robben, Ruderfußkrebse, Schwertwale und Wimperntierchen bilden eine Nahrungskette im Meer. Doch wer frisst hier wen? Bringe sie in die richtige Reihenfolge und versuche, die Nahrungskette als Kartenhaus aufzubauen.

Riffgeschichte - Folge 3.

Ein Walhorn möchte ein echt gruseliges Geschöpf finden, um die Aufnahmeprüfung für die Schule der fantastischen Lebewesen zu bestehen, und erforscht dazu gemeinsam mit den Riffbewohnern die Tiefsee.

Experiment.

Leuchtender Zucker

Du brauchst: Feste Unterlage wie Fliese oder Holzbrett, Hammer, Kluntje-Kandis, durchsichtige Klebestreifen, einen sehr dunklen Raum

So geht’s: Klebe ein großes Stück Kluntje mit den Klebestreifen an den Hammer oder auf die Fliese. Verdunkle einen Raum und warte zwei bis drei Minuten, bis sich deine Augen an die Dunkelheit gewöhnt haben. Schlage dann mit dem Hammer fest auf den Zucker. Kannst du etwas leuchten sehen?

Das steckt dahinter: Anders als das Leuchten der Tiefseeorganismen entsteht das Leuchten des Zuckers nicht durch eine chemische Reaktion, sondern durch Reibung (Tribolumineszenz). Beim Auseinanderbrechen der Kristalle entladen sich Spannungen und regen dabei Stickstoff-Moleküle aus der Luft zum Leuchten an.

Meer-Poetinnen und Poeten gesucht!

Meer-Poetinnen und Poeten gesucht!

Die Wellen sind groß und schaukeln dein Schiff …

… Ich fürchte mich nicht und steure zum Riff!

 

Meerjungfrauen, Klabautermänner, der Riesenkraken und Robbenmenschen – es gibt unzählige Geschichten über Sagengestalten, die in und auf den Meeren leben. Doch wer kennt die Blauen Männer der Minch? Diese mythischen Männer leben in einer Meerenge bei Schottland, haben ungefähr die gleiche Größe und Gestalt wie Menschen, sind aber völlig blau. Sie haben die Macht, Stürme zu erzeugen und damit Schiffe zum Kentern zu bringen. Doch eine Chance bleibt: Die blauen Männer der Minch fordern Schiffskapitäne zu Gedichtwettbewerben heraus – möchte ein Kapitän sein Schiff retten, muss er ihre Reime beenden. In unserer Riffgeschichte „Das Walhorn und die Tiefsee“ erzählt das Walhorn Nirveli, dass es im Reimen gegen die blauen Männer der Minch gewinnen musste, um die Aufnahmeprüfung für die Schule der fantastischen Fabelwesen zu bestehen.

Würden auch Sie diese Aufnahmeprüfung bestehen – oder als Kapitän Ihr Schiff retten können? Beweisen Sie Ihre Dichtkunst und senden Sie uns Ihre Meeres-Poesie!

Regeln

  • Ob Elfchen oder Schüttelreim, Ballade oder konkrete Poesie - die Form des Gedichts ist frei wählbar, es muss aber selbst verfasst sein.
  • Das Gedicht muss mindestens drei der sechs folgenden Wörter enthalten: Meer, Riff, Klima, Leben, Heimat, phaeno. Es ist erlaubt, diese Wörter innerhalb von Wortkombinationen zu verwenden, sie in die Mehrzahl zu setzen oder in Verben und Adjektive zu verwandeln.
  • Teilnahmeberechtigt sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Schulklassen und Einzelpersonen.
  • Jede Person darf nur ein Gedicht einreichen. Senden Sie Ihr Gedicht unter Angabe Ihres vollen Namens sowie Ihrer Adresse an entdecke@phaeno.de. Bitte geben Sie außerdem an, ob Sie für eine Schulklasse oder als Einzelperson teilnehmen.
  • Einsendeschluss ist der 31. Mai 2021.

 

Preise

Eine Jury wählt die schönsten Gedichte aus. Einzelpersonen können Eintrittsgutscheine und zusätzliche Sachpreise rund um das Thema Klima und Meer gewinnen, Schulklassen einen Schulklasseneintritt sowie zusätzliche Programme wie eine Show oder Workshops (nach Absprache und Verfügbarkeit).

Meere in Gefahr.

Meere in Gefahr.

Küsten als Kohlenstoff-Speicher. Seegräser, Mangroven und Salzwiesen entlang unserer Küste nehmen Kohlenstoff auf. Sie sind sogenannte Kohlenstoffsenken. Dadurch wird der Kohlenstoff aus der Atmosphäre entfernt, wodurch die Auswirkungen von Treibhausgasen auf natürlichem Weg reduziert werden. Diese Küstensysteme sind zwar viel kleiner als die Wälder unseres Planeten, binden Kohlenstoff jedoch viel schneller und können dies auch über Millionen von Jahren tun. Der größte Teil des von diesen Ökosystemen aufgenommenen Kohlenstoffs wird unter der Erdoberfläche gespeichert, wo wir ihn zwar nicht sehen können, er aber noch da ist. Der im Küstenboden vorkommende Kohlenstoff ist oft Tausende von Jahren alt! Wenn Küstenlebensräume beschädigt werden, wird eine enorme Menge Kohlenstoff in die Atmosphäre zurückgeführt, wo er zum Klimawandel beitragen kann. Der Schutz und die Wiederherstellung von Küstenlebensräumen ist daher ein effektiver Weg, um den Klimawandel zu reduzieren.

Ozeane am Limit. Das Klima beeinflusst die Ozeane und die Ozeane beeinflussen das Klima. Seit Jahrzehnten absorbieren unsere Ozeane Kohlendioxid und fangen die zusätzliche Wärme ein, die durch erhöhte atmosphärische CO2-Werte erzeugt wird. Aber auch die Ozeane haben Grenzen, und unser Handeln verändert die Zirkulation und Chemie der Ozeane und beeinflusst die Vielfalt und Fülle der marinen Organismen. Das Video zeigt, wie sich die globale Oberflächentemperatur von 1880 bis 2019 verändert hat. Trotz ihrer enormen Fähigkeit, Wärme und Kohlendioxid zu absorbieren, waren die Ozeane der Erde 2017 um 0,17 Grad wärmer als im Jahr 2000, und der Trend beschleunigt sich. Mehr als 90% der Erwärmung der Erde seit 1950 hat in den Ozeanen stattgefunden!

Plastik macht Probleme. Mindestens acht Millionen Tonnen Plastik landen jedes Jahr in unseren Ozeanen und machen 80 % des in die Meere getragenen Mülls aus. Diese Plastikverschmutzung tötet jedes Jahr Millionen von Meerestieren. Manche Arten verfangen sich in dem Müll und verenden, andere verwechseln den unverdaulichen Plastikmüll mit Nahrung. Reichert er sich im Verdauungssystem an, verhungern die Tiere mit vollem Magen.

Riffgeschichte - Folge 4.

Sardine Terry verirrt sich in einem riesigen Müllstrudel und verliert dabei ihren Fischschwarm. Auf der Suche nach ihren Freunden kommt sie am Riff vorbei und erforscht mit den beiden Seeanemonen Anne und Mona, warum mancher Müll sinkt und anderer schwimmt und warum Plastikmüll eine große Gefahr für die Meere und seine Bewohner darstellt.

Experiment.

Was schwimmt, was sinkt?

Du brauchst: Waschbecken oder kleines Aquarium mit Wasser, Orange und weiteres Obst, Müll oder andere Gegenstände

So geht’s: Suche Dinge, die du auf ihre Schwimmfähigkeit hin untersuchen möchtest, z. B. verschiedenes Obst. Bevor du etwas ins Wasser gibst, stelle eine Vermutung auf: Wird es schwimmen oder nicht? Wie kommst du auf deine Vermutung? Lasse z. B. eine Orange erst mit Schale schwimmen, pelle sie anschließend und wiederhole dann den Schwimmversuch. Was beobachtest du? Teste das Schwimmverhalten von Müll oder anderen Gegenständen. Welches Ergebnis hat dich am meisten überrascht?

Riffgeschichte - Folge 5.

Krabbe Freddi lebt glücklich und zufrieden in seinem Korallenriff – doch dann wird sein Meer unerträglich warm. Wie viele andere Meerestiere schon vor ihm, flüchtet er weiter in den Norden und kommt dabei auch am Riff der Seeanemonen Anne und Mona vorbei. Gemeinsam erkunden sie warum die Meere immer wärmer werden und lernen die Ursachen des Klimawandels kennen.

Experiment.

Eiswürfel unter der Glocke

Du brauchst: zwei Eiswürfel, zwei Teller, Trinkglas, einen sonnigen Tag

So geht’s: Lege die Eiswürfel auf je einen Teller, stülpe über einen Eiswürfel das umgedrehte Trinkglas und stelle beide Teller an einen sonnigen Ort. Beobachte! Welcher Eiswürfel wird zuerst komplett geschmolzen sein?

Riffgeschichte - Folge 6.

Professor Krake ist in Aufruhr: In seiner Heimat, dem Great Barrier Reef, sind die Korallen blass und krank. Zusammen mit den Seeanemonen Anne und Mona und Clownfisch Lotti sucht er nach der Ursache für die Korallenbleiche und erfährt, warum der Klimawandel eine doppelte Gefahr für die Riffe in unseren Weltmeeren ist.

Experiment.

Rotkohlsaft als Indikator

Du brauchst: Rotkohl, Wasser, Messer, Kochtopf, Herdplatte, Sieb; Glas, Trinkhalm, Flüssigkeiten, die du untersuchen möchtest

So geht’s: Schneide den Rotkohl in kleine Stücke. Koche ihn in Wasser, bis dieses eine intensive rot-violette Farbe angenommen hat. Trenne mit dem Sieb den Rotkohl von seinem Saft. Gib Rotkohlsaft in ein Glas und puste mit dem Trinkhalm mindestens eine Minute lang hinein. Wie verändert deine Ausatemluft die Farbe des Rotkohlsafts? Teste andere Flüssigkeiten, die dich interessieren!

Das steckt dahinter: Rotkohlsaft zeigt den pH-Wert einer Lösung an. Saure Flüssigkeiten werden rot, alkalische Flüssigkeiten färben Rotkohl grün bis gelb.

Riffgeschichte - Folge 7.

Robbe Rosi hat Angst vor dem „Tipping Point“ (Kipppunkt), weiß aber gar nicht so genau, was das eigentlich sein soll. Gemeinsam mit den Seeanemonen Anne und Mona erforscht sie die Bedeutung des Wortes und erfährt dabei auch, was der Tipping Point mit dem Klimawandel zu tun hat. Doch was sollen sie jetzt tun, um den Klimawandel zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen? Einige Schülerinnen und Schüler wissen Rat und erzählen, was sie selbst tun, um das Klima zu schützen und die Meere zu retten.

Experiment.

Steter Tropfen ... bringt das Fass zum Überlaufen

Du brauchst: Wasser, Münze, Pipette

So geht’s: Tropfe mit der Pipette Wasser auf die Münze und beobachte genau - was passiert? Wie viele Tropfen kannst du auf die Münze geben, ohne dass sie überläuft?

Experiment.

Ozean in der Flasche

Du brauchst: Wasser, blaue Lebensmittelfarbe, durchdichtiges Öl, dich verschließbare Flasche

So geht’s: Färbe das Wasser blau und befülle die Flasche zu etwa einem Drittel bis maximal zur Hälfte. Schichte das Öl auf das Wasser bis die Flasche randvoll ist. Verschließe die Flasche. Was beobachtest du, wenn du die Flasche schwenkst?

Auf dich kommt es an!

Rettet die Meere. Unsere Ozeane sind durch Verschmutzung, Erwärmung und Versauerung, Fischerei und Verlust der biologischen Vielfalt bedroht. Ganz zu schweigen von den Bedrohungen, die sie selbst durch den Anstieg des Meeresspiegels darstellen. Globale Anstrengungen und sorgfältige Verwaltung sind erforderlich, um unsere Meere zu retten. Es ist Zeit, das SOS unserer Ozeane zu erhören und ihre zukünftige Gesundheit und das Überleben aller zu sichern, die auf sie angewiesen sind.

Die Sonderausstellung "Pale Blue Dot - Unsere Erde: Ein blassblauer Punkt?" ist eine Leihgabe des Edinburgh Science Festivals.