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Wissenschaft & Technik

phaeno als Dialogplattform

Im Rahmen einer Kooperation mit Volkswagen startet im phaeno eine neue Veranstaltungsreihe. Mit zwei unterschiedlichen Publikumsformaten wird das Wolfsburger Science Center als Plattform für Dialoge zu Wissenschaft und Technik der Region gestärkt und weiterentwickelt. 

 

Der nächste "science talk" findet am 20.01.2022 im phaeno Wissenschaftstheater statt. 

Livestreams science talk

Livestreams science talk

  • „Science Talk“ Autonomes Fahren

  • „Science Talk“ | Raumfahrtmissionen im Sonnensystem

science talk

science talk

Pro Monat findet im phaeno Wissenschaftstheater an einem Abend innerhalb der Woche eine hochkarätig besetzte Veranstaltung zu Themen aus Wissenschaft und Technik statt. Es kann sich dabei um Vorträge, Science Slams oder Talkrunden handeln – der Anspruch dabei ist: Dialoge über Zukunftsthemen - beste Wissenschaftskommunikation mit den besten Forschern der Region.

Diese Akteure werden ebenfalls bei regionalen Universitäten, Forschungseinrichtungen und Volkswagen rekrutiert und ggfs. durch Vertreter aus der Politik oder überregional bekannte Koryphäen ergänzt.

 

Die Podiumsdiskussionen unter der Leitung von phaeno Geschäftsführer Michel Junge werden hybrid in Präsenz und als Youtube-Livestream angeboten, um sie auch einem breiteren interessierten Publikum außerhalb der Region zugänglich zu machen.

Für die Teilnahme im Wissenschaftstheater ist eine Anmeldung im phaeno Service-Center erforderlich: entweder per Mail unter entdecke@  phaeno.  de oder telefonisch unter 05361 890 100. Im phaeno gilt momentan die 2G-Plus-Regel und mögliche Änderungen finden Sie tagesaktuell hier

 

Termine im Überblick:

20.01.2022, 19:30 Uhr: "Raumfahrtmissionen im Sonnensystem – und was wir daraus über unseren Heimatplaneten lernen"

Hier geht es zum kostenfreien Livestream. 

Prof. Dr. Joachim Block von der TU Braunschweig macht in diesem Vortrag deutlich, dass "vergleichende Planetologie" durch Weltraumforschung kein teurer wissenschaftlicher Luxus ist, sondern unmittelbare Bedeutung für wichtige Menschheitsfragen wie beispielsweise den Klimawandel besitzt.

Bis vor etwa 60 Jahren waren die anderen Planeten unseres Sonnensystems für die meisten Menschen nur blasse Schemen – selbst die Astronomen kannten lediglich ihre Umlaufbahnen und ihre Größe exakt, während man über ihre Beschaffenheit meist nur Mutmaßungen anstellen konnte. Durch die systematische Erforschung des Sonnensystems mit Raumsonden hat sich das komplett verändert. Heute wissen wir, wie die Planeten und ihre Monde (auch unser eigener Mond) entstanden sind, wie ihr Inneres aufgebaut ist, welche Landschaften, welche Atmosphären und welche Klimata es dort gibt.

07.12.2021, 19:30 Uhr: "Autonomes Fahren"

Hier geht es zum kostenfreien Livestream.

Mobilität ist ein herausforderndes Zukunftsthema, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmenden Verkehrsaufkommens in urbanen Regionen oder Städten und das bei begrenzter Infrastruktur und wachsenden Umweltproblemen. Die technische Antwort auf diese Herausforderungen kann in der schrittweisen Einführung teilautomatisierter bis hin zu fahrerlosen vollautonomen Fahrzeugen liegen. Diese Entwicklung erfordert nicht nur neue innovative Technologien, sondern auch die Beschäftigung mit juristischen, ethischen oder psychologischen Aspekten.

Für den ersten „science talk“ konnten drei Experten gewonnen werden, die das Thema „Autonomes Fahren“ jeweils aus unterschiedlichen Perspektiven bearbeiten:

Prof. Dr. Markus Maurer beschäftigt sich mit seiner Arbeitsgruppe Elektronische Fahrzeugsysteme an der TU Braunschweig seit mehr als 10 Jahren mit der Sicherheit und der Absicherung von automatisierten Fahrzeugen. Alexandra König befasst sich als Psychologin am Institut für Verkehrsregelungstechnik des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt in Braunschweig mit der Nutzersicht auf neue Mobilitätssysteme und Nicolai Arday, Leiter der Volkswagen Group Innvovation bringt die Sicht des Automobilherstellers ein.

  • (Foto: Volkswagen)
  • (Foto: Jessen Oestergaard)

meet the scientist

meet the scientist

An zwei Sonntagen pro Monat stellen WissenschaftlerInnen aus der Region ihre Forschungsarbeiten an einem „Forschungs-Stand“ mitten in der Ausstellung des phaeno vor. Sie bekommen dadurch die Möglichkeit, sich mit den Besuchern, also Nicht-Fachleuten, auszutauschen und machen dabei Erfahrungen, ihre Arbeiten allgemeinverständlich zu vermitteln. phaeno Gäste haben im Gegenzug die Möglichkeit, WissenschaftlerInnen und ihre Projekte kennenzulernen, mit denen sie normalerweise nie in Berührung kommen. Der Fokus bei den Wissenschaftlern liegt auf Forschergruppen oder Doktoranden aus Universitäten, Hochschulen und Forschungseinrichtungen der Region inklusive der Volkswagen-Konzernforschung.

 

Termine im Überblick:

30.01.2022, 11:00 - 16:00 Uhr: Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Ökostrom ist nicht gleich Ökostrom

Malte Schäfer von der TU Braunschweig befasst sich in seiner Forschung mit der Frage, wie Unternehmen, die besonders viel Strom verbrauchen, möglichst schnell und effektiv klimaneutral werden können. Dabei ist er über das Thema Ökostrom gestolpert. Es zeigt sich, dass mancher Ökostrom „grüner“ ist als anderer. Wie das sein kann, und worauf man achten sollte, wenn man „echten“ Ökostrom beziehen möchte, das können Sie am 30. Januar im phaeno mit ihm diskutieren.
 

12.12.2012, 11:00 - 16:00 Uhr: Mit zwei Forschern der TU Braunschweig im Gespräch

Monoklonale Antikörper gegen Infektionskrankheiten

Bereits im Frühjahr 2020 begann die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Stefan Dübel und Prof. Dr. Michael Hust am Institut für Biotechnologie der TU Braunschweig, mittels Antikörper-Phagen-Display, mit der Isolierung humaner Antikörper gegen das neuartige SARS-CoV-2 Coronavirus. Es ist ihnen in kürzester Zeit gelungen, ein Therapeutikum – den monoklonalen humanen Antikörper COR-101- für die Behandlung von an COVID-19 erkrankten Patient*innen zusammen mit der YUMAB GmbH zu entwickeln. COR-101 wird aktuell durch die CORAT-Therapeutics GmbH in klinischen Studien an fünf Standorten in Deutschland getestet. Stephan Steinke ist M.Sc. in Biotechnologie und arbeitet als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biotechnologie der TU Braunschweig. Als Mitglied des Corona Antibody Team war er an der Entwicklung von COR-101 beteiligt. Er berichtet im Rahmen der ersten Veranstaltung von "meet the scientist" zusammen mit Kristian Roth von der Generierung und Wirkung monoklonaler Antikörper gegen verschiedene Krankheitserreger.

 

Malaria gehört zu den weltweit häufigsten Infektionskrankheiten und tritt in tropischen und subtropischen Gebieten der Erde auf. Überträger sind weibliche Anophelesmücken und die Erreger selbst sind weder Bakterien noch Viren, sondern einzellige Parasiten. Schutz vor Ansteckung bieten Medikamente, die Reisende in betroffene Länder vor und während der Reisezeit einnehmen können. Impfstoffe gegen die Parasiten sind eine Herausforderung für die Forschung und es gibt aktuell nur einen einzigen zugelassenen Impfstoff mit einer vergleichsweise geringen Wirksamkeit. Umso wichtiger ist deshalb die effektive Behandlung von Malaria-Patient*innen. Kristian Roth ist M.Sc. in Biotechnologie und Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biotechnologie der TU Braunschweig. Im Rahmen seiner Doktorarbeit forscht er zusammen mit seinen Kooperationspartnern an monoklonalen Antikörpern gegen den Malaria Erreger Plasmodium falciparum.