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Experimente zum Nachmachen

Experimente zum Nachmachen

Wir freuen uns auf Ihre Rückmeldungen, ob das Experiment bei Ihnen auch funktioniert hat. Schicken Sie uns doch gerne auch ein Foto oder ein Video davon an kommunikation@phaeno.de

Wie baut man eine Brücke?

Benötigtes Material: Holzklötze zum Stapeln, mehrere Blätter Papier, Spielzeugauto

Zuerst baut man zwei Pfeiler aus den Holzklötzen auf. Legt man nun ein Blatt Papier einfach dazwischen, stürzt das Auto natürlich ab. Umso eindrucksvoller ist der zweite Versuch. Man steckt ein zweites Blatt Papier bogenförmig unter das erste. Diese primitive Brücke ist zwar nicht sehr stabil, aber hält das kleine Auto aus.

Warum?

Das Gewicht des Autos verteilt sich über den Bogen und wird über die Seiten nach unten geleitet.

Küchenwaage und Wasser.

Benötigtes Material: Küchenwaage, Schüssel, Wasser

Zuerst füllt man die Schüssel mit Wasser und stellt sie auf die Waage. Dann stellt man mithilfe der Tara-Taste die Waage wieder auf null ein. Dann ballt man seine Hand zur Faust und taucht sie in das Wasser. Aber ohne den Boden zu berühren! Die Gewichtsanzeige wird nun höher.

Warum? Beim Eintauchen drückt die Faust gegen das Wasser und das Wasser gegen die Faust. Die Kraft der Faust wirkt dabei nach unten auf das Wasser – und schließlich auch auf die Waage. Das Wasser hält dagegen.

Die beteiligten Kräfte hat man schon einmal erfahren, wenn man mit einem Wasserball im Schwimmbad spielt. Umso weiter man den Ball unter Wasser drücken will, desto schwerer wird es. Die Auftriebskraft hält dagegen.

Brückenbau mit Eisstielen.

Benötigtes Material: drei Eisstiele, drei gleich große Gläser und ein Gewicht

Zuerst muss man die Gläser in einem Dreieck aufstellen. Nun ist die Aufgabe, auf diese Gläser eine Brücke zu bauen (wie im Video). Darauf kann man dann ein Gewicht stellen und staunen, was die kleine Brücke so aushält.

Warum funktioniert das?

Die kleinen Eisstiele stützen sich gegenseitig ab. Das Gewicht wird durch die schrägen Eisstiele auf die Gläser abgeleitet. Wer mag kann dann noch andere Gewichte ausprobieren!

Reaktionszeit messen.

Benötigtes Material: langes Lineal

Wie gut ist Ihre Reaktionszeit?

Man stützt seinen Unterarm auf einem Tisch auf und spreizt Daumen und Zeigefinger. Der Helfer hält das Lineal dazwischen. Am besten mit der Null auf der Höhe von Daumen und Zeigefinger. Dann lässt er es fallen und Sie versuchen, so schnell wie möglich zuzupacken. Man kann die Fallstrecke am Lineal direkt abmessen. Das Ganze macht man mehrmals nacheinander. Die gemessenen Strecken (d) notiert man, bestimmt dann den Durchschnittswert und rechnet diesen in Meter um. Anschließend kann man mit einer Formel seine Reaktionszeit berechnen!

Diese Reaktionszeit kann man durch Training etwas verbessern. Sie liegt im Durchschnitt bei ca. 0,1 bis 0,4 Sekunden. Auf überraschende Ereignisse reagieren wir langsamer. Springt ein Reh auf die Straße, braucht ein Autofahrer im Durchschnitt eine Sekunde, um zu bremsen. Deswegen nennt man diese fehlende Zeit auch „Schrecksekunde.“

Spieglein, Spieglein an der Wand.

Benötigtes Material: Suppenkelle aus Metall

Wie sieht ein Spiegelbild in einer polierten Suppenkelle aus?

Die Antwort ist wirklich verblüffend. Die Suppenkelle verhält sich wie ein kleiner Hohlspiegel, der allerdings sehr stark gewölbt ist. Solche Hohlspiegel haben einen Brennpunkt in dem das Licht gesammelt wird. Wenn man sich zwischen Brennpunkt und Spiegel befindet, sieht man sein Bild aufrecht und vergrößert, hinter dem Brennpunkt sieht man das Bild auf dem Kopf. Durch die starke Wölbung ist der Brennpunkt bei der Kelle sehr nah am Spiegel und man kann sich nur auf dem Kopf sehen.

Der liebe Schwerpunkt.

Benötigtes Material: Besen

Schon früh lernt man beim Balancieren, Schaukeln oder Wippen ihn auszutricksen oder zu nutzen – den lieben Schwerpunkt. Der Punkt an dem ein Körper im Gleichgewicht ist. Meistens kann man sagen, je tiefer der Schwerpunkt, desto stabiler ist die Sache. Das hat man schnell raus, wenn man beim Balancieren eine lange Stange verwendet und sie möglichst tief hält. Außerdem kippelt man mit einer schweren Stange etwas langsamer, so dass man rechtzeitig ausgleichen kann.

Dem Schwerpunkt zu Ehren nun ein kleines Experiment. Dazu muss man nur einen großen Besen hervorholen. Dann streckt man die Hände nach vorne aus und legt sich den Besen auf die Zeigefinger (Wenn es möglich ist, machten Sie das am besten mit einer zweiten Person). Dann versucht man die Zeigefinger zusammenzuführen. Der Besen muss dabei immer auf gleicher Höhe bleiben. Solange bis die Zeigefinder sich berühren und der Besen von alleine ausbalanciert ist. Ganz schön komisch, oder? Erst ruckelt es zwischen Besen und Zeigefinger. Etwas stärker an dem Finger, der die Bürste tragen muss. Das Ruckeln entsteht durch die Reibung zwischen Zeigefingern und Besen. Die ist höher an dem Zeigefinger, der mehr zu tragen hat.

Im Schwerpunkt wackelt der ganze Besen langsam auf den Zeigefingern, weil der Besen nur noch einen Auflagepunkt hat. Der Besen ist dort also im Gleichgewicht.

Zauberhafte Wirbelringe.

Benötigtes Material: Tintenpatrone, Blumenvase oder Glas mit Wasser

Einen Tropfen Tinte ganz vorsichtig in kaltes Wasser tropfen lassen. Dabei entstehen pilzartige Strukturen, aus denen sich dann sogar ganze Wirbelringe bilden können. Der Tropfen wird erst zu einer Scheibe und dann zu einem Ring.

Warum entstehen überhaupt Wirbelringe?

Der Ring entsteht, weil der Tropfen durch das Wasser abgebremst wird und sich dadurch Wirbel ausbilden. 

Im phaeno gibt es zu solchen Wirbelringen mehrere Exponate und Vorführungen. Allerdings funktionieren diese nicht mit Wasser, sondern mit Luft. 

Ball im Luftstrom.

Benötigtes Material: Föhn mit runder Öffnung und Tischtennisball

Halten Sie den Föhn nach oben und versuchen Sie einen oder sogar zwei Tischtennisbälle zum Schweben zu bringen - dabei den Föhn kippen.

Warum funktioniert das?

In der bewegten Luft herrscht ein geringerer Luftdruck als außerhalb. Deswegen drückt die Umgebungsluft den Ball zurück in den Luftstrom.

Bunter Regen.

Benötigtes Material: Rasierschaum, Wasser, zwei Gläser und Lebensmittelfarbe

Zuerst färbt man ein wenig Wasser mit der gewünschten Farbe ein. Nun füllt man das andere Glas mit Wasser und setzt mit Rasierschaum eine Wolke oben drauf. Die geringe Dichte des Schaumes sorgt dafür, dass er auf der Wasseroberfläche bleibt. Langsam tröpfelt man nun das eingefärbte Wasser auf die Wolke. Je nachdem wie groß die Wolke ist, braucht man mehr oder weniger Wasser bis es zu „regnen“ beginnt. Man kann die Farben variieren und so bunte Tropfen erzeugen.

Nun ist unsere Regenwolke zwar schön anzusehen, doch eine echte Regenwolke funktioniert ganz anders: Wenn kleine Wassertropfen in einer Wolke immer größer werden, werden diese Tropfen so schwer, dass sie nicht mehr schweben können und die Wolke sie nicht mehr halten kann. Nun fallen sie als Regen auf die Erde.

Kresse mal anders.

Kresse mal anders
Kresse mal anders. (Foto: Janina Snatzke)

Benötigtes Material: Eierschale, Kressesamen, Wasser, Erde oder Küchenkrepp (und etwas Geduld)

Leere, gesäuberte Eierschale mit Erde füllen, Kressesamen hineinstreuen und die Erde immer gut feucht gehalten. Das Ganze geht auch ohne Erde - nur mit Küchenkrepp, Wasser und Kressesamen.

Was passiert?

Nach ein paar Tagen kann man dann ein Butterbrot belegt mit Kresse genießen.

Ein Tipp: Die Zeit des Wartens nutzen, um immer mal wieder die Kresse beim Keimen zu beobachten. Ein spannendes Bioprojekt!

Das springende Ei

Benötigtes Material: Ein hart gekochtes Ei, ein Plastikei, ein Holzei und zwei Eierbecher, die man hintereinander aufstellt.

In den vorderen Becher legt man eines der Eier. Der hintere bleibt leer. Am besten fängt man mit dem leichtesten Ei an. Nun muss man in den Schlitz zwischen Ei und Eierbecher pusten - und das kurz und kräftig! Am besten mit einem lauten „fff“. Dann landet das Ei in dem hinteren Becher.

Warum?

Die Luft „staut“ sich unter dem Ei. Und das Ei hebt einfach ab!

Eier pellen - ohne die Hände zu benutzen?

Versuch 1:

Benötigtes Material: Glas, Essig, rohes Ei

Ein rohes Ei (mit Schale!) wird in ein Glas mit Essig gelegt.

Was passiert?

An dem Ei entstehen sofort kleine Bläschen. Schon am nächsten Tag kann man beobachten, wie sich die Schale durch eine chemische Reaktion von dem Ei langsam gelöst hat. Achtung: Dieses Ei ist auf keinen Fall mehr für den Verzehr geeignet!

 

Versuch 2:

Benötigtes Material: Dose, Wasser, gekochtes Ei

Einfach ein hart gekochtes Ei in eine Dose mit Wasser geben und gut schütteln.

Das Ei ist gepellt!

Tinte in Öl und Wasser.

Benötigtes Material: Wasser, Speiseöl, eine Tintenpatrone und ein Glas.

Zuerst gibt man dann das Öl in das Glas, so dass der Boden etwa 1 cm hoch gefüllt ist. Dann gibt man Wasser dazu, bis das Glas etwa zwei Drittel voll ist. Nun muss man kurz warten, bis sich die beiden Schichten wieder sauber voneinander trennen. Anschließend gibt man die Tinte tropfenweise dazu.

Was passiert?

Die Tinte löst sich im Öl nicht. In Form einer Kugel durchdringt sie die Ölschicht und vermischt sich dann mit dem Wasser. Je nachdem wie schwer die Tintenkugel ist, passiert dies unterschiedlich schnell. Im Wasser löst sie sich dann in Schlieren auf. Mit Wasser mischt sich die Tinte gut, da sie vor allem aus Wasser besteht. Nach kurzer Zeit hat sie sich in Wasser ganz aufgelöst, auch ohne Rühren, da die Teilchen in ständiger Bewegung sind.

Rechts oder links?

Benötigtes Material: zylindrisches Glas, Blatt Papier, Filzstift und etwas Leitungswasser.

Das Blatt Papier wird in der Mitte gefaltet, so dass es wie ein Namensschild stehen kann. Dann malt man auf dieses Papier von rechts nach links (oder umgekehrt) einen Pfeil mit schöner Spitze. Das Glas wird ungefähr einen Meter davor aufgestellt. Nun guckt man durch das leere Glas durch, so dass man den Pfeil ganz sehen kann. Ein Helfer schüttet dann ganz langsam Wasser in das Glas, währenddessen darf man den Pfeil nicht aus den Augen lassen.

Was passiert?

Schütten Sie Wasser in das Glas, wechselt der Pfeil plötzlich die Orientierung und zeigt genau in die andere Richtung! Das ist keine Zauberei, sondern Physik des Lichts. Die Lichtstrahlen werden beim Durchgang durch das leere Glas kaum abgelenkt. Mit Wasser sieht das schon ganz anders aus. Die Lichtstrahlen werden nun beim Durchgang durch das gefüllte Glas stärker gebrochen. Das bewirkt, dass die Lichtstrahlen, die vom Ende oder von der Spitze des Pfeils in das Auge gelangen, sich kreuzen und nun genau umgekehrt auf die Netzhaut gelangen. So dreht sich der Pfeil um!

Wie viel Wasser passt auf eine Münze?

Benötigtes Material: eine 1-Cent-Münze, eine Pipette oder einen Strohhalm und etwas Leitungswasser.

Träufeln Sie langsam Wasser auf das Geldstück. Den Strohhalm müssen Sie dafür mit dem einem Ende ins Wasser halten und dann auf der anderen Seite mit einem Finger zuhalten. Zum Tropfen hebt man den Finger immer wieder leicht an.

Wie viele Tropfen passen auf das Geldstück, bevor es überläuft?

Die Wassermoleküle stehen miteinander in Verbindung und halten sich fest. In Richtung Luft gibt es aber nichts mehr zum Festhalten. Deswegen ziehen die Wassermoleküle dort nach innen und es entsteht ein halbkugelförmiger Wasserball über der Münze – so wird die Oberflächenspannung sichtbar bis das Wasser überläuft.

Farbenspiel mit Schokolinsen.

Benötigtes Material: ein weißen Teller, etwas Leitungswasser und bunte Schokolinsen.

Legen Sie die Schokolinsen in einem Muster Ihrer Wahl auf den Teller und geben Sie ein wenig Wasser darüber.

Die Schokolinsen verlieren im Experiment ihre Farbe, da diese wasserlöslich sind. Die Farben verteilen sich gleichmäßig in der Flüssigkeit. Dies passiert, weil die Flüssigkeit aus Teilchen besteht, die sich bewegen. Wartet man lange genug, so ist die Farbe der Schokolinsen so gleichmäßig verteilt, dass nur noch ein schmutziges Farbgemisch zu sehen ist.

Tanzende Rosinen.

Benötigtes Material: ein Glas, ein paar Rosinen, Sprudelwasser und los geht‘s.

Geben Sie ein paar Rosinen in das Glas und gießen Sie Sprudelwasser drauf.

Die Rosinen sinken im Sprudelwasser herab. Gasbläschen sammeln sich an den Rosinen. Die Rosinen werden durch die Gasbläschen nach oben getragen. Die Gasbläschen platzen an der Wasseroberfläche und die Rosinen sinken herab. Der Tanz beginnt von Neuem. Bis nicht mehr genügend Gasbläschen im Wasser vorhanden sind.

phaeno Exponate erklärt

phaeno Exponate erklärt

Kleiner gelber Stuhl.

Der "Kleine Gelbe Stuhl" ist ein Kunstwerk von Arthur Ganson. Sechs mechanische Arme sind an der Wand befestigt. An jedem dieser Arme ist ein Einzelteil eines gelben Stuhls angebracht. Diese Arme sind über Zahnräder und Ketten miteinander und mit einem Motor verbunden. Dieser treibt ein System an bei dem der Stuhl zusammengebaut wird, kurz stockt und dann wieder auseinander fliegt.

Kettenreaktion.

Das Exponat "Kettenreaktion" läuft rein mechanisch ab. Nachdem die Kettenreaktion ausgelöst wurde, funktioniert sie praktisch von ganz allein, also ohne externe Zufuhr von Energie. Allerdings muss man Energie aufwenden, um die einzelnen Elemente vor jedem Start auf ihre Startposition zurückzustellen.

Secret Life.

"Secret Life" ist ein Kunstwerk von Gregory Barsamian. Er verwendet die altehrwürdige Kunst der Animation und Bildhauerei, um darzustellen, was an Stellen, die keiner beachtet, wirklich passiert. "Secret Life" ist eine Art Daumenkino. An einem Karussel sind die von Gregory Barsamian angefertigten, zum Teil ähnlichen Objekte, angebracht. Durch die Bewegung des Karussels und ein Stroboskoplicht scheint es, als würden sich die Objekte verändern.

Feuertornado.

Wir haben unseren Feuertornado einfach mal mithilfe einer Drohne aus einer ganz anderen Perspektive gedreht.

Kartesische Taucher.

Der "Kartesische Taucher" (eine umgekehrte, luftgefüllte Flasche) beginnt zu sinken, sobald über ein Fußpedal der Druck in der Wassersäule erhöht wird. Löst der Besucher das Pedal, steigt der Taucher wieder auf. Da die Luft im Taucher bei Druck stärker zusammengedrückt werden kann als Wasser, dringt bei hohem Druck Wasser in den Taucher ein - er wird schwerer und sinkt.

Über dem Abgrund.

Für dieses phaeno Exponat braucht man etwas Fingerspitzengefühl. Wie "Über dem Abgrund" funktioniert, verrät Ihnen Christian in diesem Video.

Sie können das Ganze auch zuhause mit flachen Bauklötzen oder runden Bierdeckeln ausprobieren.
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Recollections.

Dieser "Herzensgruß" entstand am interaktiven Kunstwerk "Recollections" (Erinnerungen) von Ed Tannenbaum im phaeno.

Wie funktioniert "Recollections"?

Sie stehen vor einer Wand, die eine superreflektierende Folie hat. Die Kamera vor Ihnen sendet infrarotes Licht ähnlich wie eine Fernbedienung aus, das von der Wand hinter Ihnen in die Kamera zurückgespiegelt wird. So funktioniert auch eine einfache Nachtsichtvideokamera. Stehen Sie oder ein Gegenstand zwischen der Wand und der Kamera, kann an dieser Stelle nichts zurückgespiegelt werden. So kann die Kamera also unseren Umriss oder das Herz erkennen. Dieser Schatten wird dann in wunderschöne, wechselnde Farben umgesetzt. Die Schatten werden auch noch zeitversetzt eingespielt und hinterlassen so eine farbige Spur. Damit zeigt der Film Erinnerungen (Name des Kunstwerks!) an unsere Bewegungen.

Wenn die Blicke dich verfolgen.

Beide Masken sehen auf den ersten Blick gleich aus?! Aber: Die eine Maske ist nach außen gewölbt und die andere Maske nach innen. Bei der Wahrnehmung spielt einem also vor allem das Gehirn einen Streich, denn Gesichter sind nun mal nach außen gewölbt. Also kann man Hohlmasken und Masken schlecht unterscheiden. Achtung: Die Hohlmaske verfolgt Sie sogar mit ihren Blicken.

Warum ist das so?

Die Wölbung an sich kann man sehen, da das Gehirn die Bilder, die man durch beide Augen gewinnt, zu einem Bild verarbeitet. Die optische Täuschung entsteht dann dadurch, dass das Gehirn Erfahrungen "dazudichtet“.

Möbiusband.

Zerschneidet man einen Papierring, verdreht ihn einmal in sich und klebt Anfang und Ende zusammen, erhält man ein Möbiusband.

Das Besondere des Möbiusbands: Es besitzt nur eine Fläche.

Balancierstab.

Je geschickter und schneller man ist, desto länger kann man den Stab durch kleine Ausgleichsbewegungen in einem dynamischen Gleichgewicht halten. Das Balancieren ist dabei eine Art Wettstreit zwischen seinem Reaktionsvermögen und der Trägheit des Stabes.

Der Schwerpunkt des Stabes spielt dabei auch eine Rolle: Je höher der Schwerpunkt sitzt, desto höher ist auch das sogenannte Trägheitsmoment der fallenden Masse. Sitzt die Kugel also oben, fällt der Stab langsamer. Man hat mehr Zeit, die Bewegungen auszugleichen!

Selbst mal ausprobieren? Einfach einen Schaschlikstab durch eine Orange bohren.

Luftkanone.

Schafft es Christian, mit der Luftkanone einen kleinen Hut von Fidelios Kopf zu pusten?

Christian schlägt auf die Trommel der Luftkanone und erzeugt so einen Luftstoß. Dieser Luftstoß ist so stark, dass er den kleinen Hut von Fidelios Kopf reißt.

Der Luftstoß ist eigentlich ein Wirbelring, den Christian mit Shownebel und einer kreisförmigen Öffnung in einer Platte sichtbar macht. In riesigen Dimensionen entstehen ähnliche Erscheinungen manchmal über Vulkanschloten. Die äußeren Teilchen einer aufsteigenden Rauchwolke werden durch Reibung an den Innenwänden des Schlots und an der Luft abgebremst, während die Teilchen in der Mitte weiter aufsteigen. Durch die unterschiedlichen Strömungsgeschwindigkeiten bildet sich ein Ring, der sich in sich dreht und in der Mitte offen ist.

Wenn Sie wie Fidelio mit einer selbstgebastelten Luftkanone eine Kerze mit einem Luftstoß auspusten möchten, dann nutzen Sie ganz einfach unsere Bastelanleitung.

Kinomaschine.

Wie entsteht ein Film aus einzelnen Bildern?

10 bis 14 Bilder pro Sekunde reichen, damit unser Gehirn aufeinanderfolgende Bilder als bewegte Szene wahrnimmt. Ein ruckelfreies Filmerlebnis gibt es erst bei 24 Bildern pro Sekunde. Bis im phaeno wieder unsere "Kinomaschine" bestaunt werden kann, einfach mal ein Daumenkino zuhause ausprobieren.

Luftblasen.

Steigen große oder kleinen Blasen schneller auf?

In unserem Exponat "Luftblasen" verdrängen die Luftblasen einen Teil der Flüssigkeit, in der sie sich befinden. Da die verdrängte Flüssigkeit schwerer ist als die Luft in den Blasen, drückt die Flüssigkeit die Blasen nach oben, die Blasen erfahren einen Auftrieb. Je größer die Blase, desto größer ist diese Kraft. Die gleiche Kraft ermöglicht Booten zu schwimmen. Die Auftriebsgeschwindigkeit der Blasen ist sehr langsam, da das Öl in der Säule sehr zähflüssig ist.
 

Was ist mehr?

In welchem Gefäß befinden sich wohl mehr kleine weiße Kügelchen?

Wir können oft das Volumen eines Körpers schwer schätzen. Da hilft oft nur messen und vergleichen mit Messbechern. Wie bei unserem Exponat „Was ist mehr?“.

Wärmebildkamera.

Kann uns eine Wärmebildkamera hinter einem Luftballon sehen?

Die Kamera „sieht“ Infrarotstrahlung. Das ist langwellige Strahlung, die man zwar nicht sehen, aber als Wärme auf der Haut spüren kann. Je wärmer ein Gegenstand ist, desto mehr Infrarotstrahlung gibt er ab. Im Wärmebild werden heiße Stellen weiß und warme Stellen rot dargestellt. Kühle Stellen sind gelb, kalte Stellen blau. Diese Kamera könnte man auch dazu verwenden, um die Körpertemperatur anzuzeigen.

Christian experimentiert im Video mit einem Luftballon und einer Plexiglasscheibe. Die Plexiglasscheibe nimmt Infrarotstrahlung auf und reflektiert sie, aber lässt sie nicht durch. Sichtbares Licht kommt aber durch. Deswegen können wir Christian weiter hinter der Scheibe sehen. Die Wärmestrahlung kommt jedoch nicht durch. Die Wärmebildkamera sieht daher Christian hinter der Scheibe nicht. Dagegen ist der Luftballon für Infrarotstrahlung durchlässiger, das sichtbare Licht lässt er hingegen nicht durch.

Shades of Grey.

Sind die grauen Streifen wirklich unterschiedlich hell?

Die grauen Streifen bei unserem Exponat „Shades of Grey“ haben genau den gleichen Farbton. Der Trick dieser optischen Täuschung, die auch als „White’s illusion“ bekannt ist, liegt in der Position der Farben zueinander. Grenzen die grauen Flächen an weiße Farben, erscheint die Farbe heller. Ist die Nachbarfarbe schwarz, erscheint uns das grau dunkler zu sein. Diese Kontrastverstärkung entsteht schon durch die Verschaltung der einzelnen Nervenzellen auf der Netzhaut im Auge – also bevor das Bild im Gehirn interpretiert wird!

phaeno Rätsel mit den Physikanten

phaeno Rätsel mit den Physikanten

Wir bringen die Physikanten mit acht spektakulären Experimenten zu Ihnen nach Hause.

Spannende Rätelfragen in Zusammenhang mit phaeno Exponaten und überraschende Antworten warten auf Sie. Die Rätselfragen finden Sie immer montags und donnerstags um 14:00 Uhr auf Facebook und Instagram.

 

Die Physikanten:

Die Physikanten & Co. sind ein Team aus Naturwissenschaftlern, Schauspielern und Moderatoren. Mit ihren spektakulären Wissenschaftsshows treten sie bei Firmenveranstaltungen, Messen und in Schulen auf. Die Physikanten waren mit ihren Shows auch schon oft im phaeno zu Gast. Ihre außergewöhnlichen Experimente sind in vielen Wissenschaftssendungen im Fernsehen (u.a. Galileo, Frag doch mal die Maus) zu sehen.

Folge 1: Wasserstoff und Dose

Folge 2: Gurkenkarussell

Folge 3: Magische Kiste

Folge 4: Was schwebt?

Folge 5: Mit Hochspannung

Folge 6: Spaß mit Licht und Polarisationsfiltern

Folge 7: Krasse Dominoeffekte

Folge 8: Alles Käse

Basteleien und Malvorlagen

Basteleien und Malvorlagen

Sie und Ihre Kinder basteln, rätseln oder malen gern, dann finden Sie hier einige Vorschläge aus dem phaeno für Zuhause.

Malen Sie uns Eindrücke von Ihrem letzten phaeno Besuch oder welches Exponat Ihnen am Besten gefallen hat. Wir freuen uns über Zusendungen von Bildern an kommunikation@phaeno.de.

 

Malvorlagen mit Smarty und Robo

Hier finden Sie Malvorlagen mit den beliebten phaeno Robotern Smarty und Robo.

Nagelbrett und Bindfaden

Hier finden Sie drei Vorlagen für tolle Nagelbrett-Bilder.

Bastelanleitung Luftkanone

Benötigtes Material: Leere Plastikflasche, starkes Klebeband, Schere und Luftballon.

Hier finden Sie die Bastelanleitung.

360° Rundgang durch die Ausstellung

360° Rundgang durch die Ausstellung

Foto: Carolin Windloff

Machen Sie doch einfach mal einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung © Carolin Windloff.