📅 phaenoBricks am 24./25. FEBRUAR UND 02./03. MÄRZ

Wir feiern Sommer­geburtstag!

Gleich geht's los! Das Haus ist geschmückt. Die Roboter auf der Bühne sind aufgebaut und alle Mitarbeitenden sind bereit. 

Ich starte meinen Rundgang im Klima-Labor und bin schon sehr gespannt auf die Borkenkäfer. Sie sind wirklich sehr klein. Aber mit einer Lupe kann ich sie bei der Arbeit sehen. Einer der schwarzen Kerle arbeitet sich gerade durch das Holz. Auch eine Larve ist ganz aktiv. 

Bei der Show gibt es viel über Kohlendioxid zum Staunen, Sehen und zu Lernen. Erstmal geht es los mit Trockeneis. Das ist gefrorenes Kohlendioxid, das schlagartig gasförmig wird. Dabei entsteht der bekannte Shownebel. Die Besucher:innen freuen sich nicht nur über den Nebel, sondern etwas später auch über Seifenblasen, die im Aquarium auf Kohlendioxid schweben. Besonders toll: Man kann auch das Wunder der Photosynthese bestaunen: Eine kleine Kressepflanze erzeugt beständig Sauerstoff! Dadurch nimmt das Gas Kohlendioxid in dem luftdichten Gefäß ab. 

Da werde ich bestimmt noch einmal vorbeischauen. Doch jetzt geht es weiter zur Holzwerkstatt. 

Käfer unter einer Lupe

In der Holzwerkstatt werkelt gerade eine Mutter mit ihren zwei Kindern. Die sind sehr geschult, da sie gerade selbst in einer Baustelle leben und die Kinder oft fleißig mitbauen dürfen. Beide Kinder gehen sehr geschickt mit den Werkzeugen um, so dass die Boote sehr bald fertig werden. Was jetzt noch viel Zeit kosten wird, ist die individuelle Ausgestaltung. Denn es muss natürlich noch eine Totenkopfflagge auf das Schiff. Aber heute am ersten Ferientag haben alle Zeit und feiern mit uns ganz in Ruhe Geburtstag. 

Mutter mit Kind beim Bauen mit Holz

Genauso kreativ, aber auch mit sehr viel Ruhe geht es beim Handlettering zu. Sarina Kühnetz hat so viele Tricks auf Lager, wie man aus Schrift ein kleines Kunstwerk macht. Ich staune nicht schlecht, wie schnell die Kinder aus ihrem Namen ein kleines Kunstwerk zaubern. Was mich am meisten begeistert hat, waren die Light-Panels. Mit diesen bekommt man von unten Licht auf das Papier und kann die Buchstaben nachzeichnen oder Konfetti-Punkte draufkleben. Einfach eine tolle Idee. 

Frau präsentiert Bilderrahmen mit handgeschriebenen Buchstaben

Nun zieht es mich nach draußen. Ich werfe noch einen Blick auf die Schminkkünstler:innen, die die Gesichter der kleinen Gäste in Feenwesen und bunte Schmetterlinge verwandeln. 

Gleich vor der Tür sehe ich den Solarkocher, in dem gerade Würstchen brutzeln. Sieht toll aus. Man muss nur ein bisschen Geduld haben...

verspiegelter Trichter mit Topf in der Mitte

Auch bei den anderen Ständen gibt es noch so viel zu entdecken. Ich entdecke beim Nest Wildbienen und Honigbienen und kann mir den Stachel sogar unter dem Mikroskop ansehen. 

Gleich daneben werden eifrig Saatbomben hergestellt und Nisthilfen gebaut. Da werden die Bienen sich sicher spätestens im nächsten Jahr darüber freuen. 

Die Roboter beginnen gerade ihrer Stücke zu spielen. Besonders der große Bassspieler hat es mir angetan. Einfach cool. 

Ich schaue auf die Uhr und merke, dass ich heute sicher nicht mehr alles schaffen werde. Aber morgen ist ja auch noch einmal Geburtstag mit Tag der offenen Tür. 
Dann werde ich mir noch viele andere Programmpunkte ansehen. Das Tüfteltheater will ich unbedingt noch sehen. In der Greenbox war ich zum Beispiel auch noch nicht. Gut, dass darin unser Geschäftsführer Michel Junge ein sehenswertes Bild gemacht hat.