Meet the Scientist.

mit Dr. Nima Eslami, Dennis Lauterbach und Dr. Alexander Harms 

von Volkswagen

 

Nachhaltige Mobilität – Kreislaufwirtschaft.

Wie können Autos so entwickelt werden, dass sie nicht nur gefahren, sondern auch vollständig wiederverwertet werden können? 
Beim Meet the Scientist im phaeno geben Forschende der Volkswagen Group Innovation Einblicke in aktuelle Ansätze rund um nachhaltige Mobilität und Kreislaufwirtschaft. 

Besucher:innen erfahren, wie Materialien aus Fahrzeugen zurückgewonnen, Bauteile wiederverwendet und Produktionsprozesse neu gedacht werden. 
Im direkten Austausch mit den Wissenschaftlern wird deutlich, welche Rolle Forschung dabei spielt, Ressourcen zu schonen und die Automobilindustrie langfristig zu verändern.

Fotografie zeigt Holzbausteine mit Symbolen zu Umweltschutz und erneuerbarer Energie, darunter Windrad, Erde, Recyclingzeichen und Balkendiagramme. Fokus liegt auf nachhaltiger Entwicklung und Ökologie, dargestellt durch grüne Icons und Grafiken auf natürlichem Hintergrund.

Fahrzeuge im Kreislauf denken.

Die klassische Nutzung von Autos folgt meist einem linearen Prinzip: produzieren, nutzen, entsorgen. Dieses Modell stößt zunehmend an ökologische und wirtschaftliche Grenzen.

Die Kreislaufwirtschaft setzt genau hier an. Ziel ist es, Materialien möglichst lange im Umlauf zu halten, Abfälle zu vermeiden und Produkte so zu gestalten, dass sie repariert, wiederverwendet oder recycelt werden können. Für die Automobilindustrie bedeutet das einen grundlegenden Wandel in Design, Produktion und Verwertung.

Fotografie zeigt Hände, die ein Blatt mit grünem Recycling-Symbol auf einem Tisch mit Diagrammen und Grafiken halten. Fokus liegt auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, unterstützt durch farblich abgestimmte grüne Balken- und Kreisdiagramme im Hintergrund.  KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.

Forschung für nachhaltige Mobilität.

Dr. Nima Eslami, Dennis Lauterbach und Dr. Alexander Harms arbeiten an Technologien und Konzepten, die diesen Wandel ermöglichen.

Die beteiligten Wissenschaftler arbeiten bei der Volkswagen Group Innovation und beschäftigen sich mit aktuellen Fragestellungen aus Forschung und Entwicklung.

Beim Meet the Scientist geben sie Einblicke in Themen, die aktuell im industriellen Umfeld diskutiert und weiterentwickelt werden. Welche Ansätze verfolgt werden, welche Herausforderungen bestehen und wie Innovationen entstehen, kann vor Ort direkt erfragt werden.

 

Fotografie eines modernen Bürogebäudes mit Glasfassade, umgeben von grünen Bäumen und gepflegtem Rasen unter blauem Himmel. Breiter Gehweg führt am Gebäude vorbei, vermittelt ruhige und offene Arbeitsumgebung.

Was ist Meet the Scientist?

Meet the Scientist ist ein Format des phaeno, das Einblicke hinter die Kulissen der Forschung ermöglicht. Besucherinnen und Besucher lernen Forschende persönlich kennen, können Fragen stellen und mehr über die Hintergründe, Herausforderungen und Ziele wissenschaftlicher Arbeit erfahren.

Erlebe Wissenschaft hautnah.

  • 02.04.2026 | 10:00 bis 13:00 Uhr
  • im phaeno Eintritt enthalten

Meet the Scientist ist eine Kooperation mit Volkswagen Group.

Dr. Nima Eslami.

Dr. Nima Eslami ist 34 Jahre alt und stammt aus Göttingen. Nach seinem Maschinenbaustudium mit dem Vertiefungsschwerpunkt „Werkstofftechnik und Konstruktion“ an der Universität Kassel begann er 2016 als Doktorand in der ehemaligen Volkswagen Konzernforschung. Dort forschte er an innovativen Fügetechnologien und promovierte 2020 zum Thema „Rührreibschweißen von Aluminium‑Kupfer‑Mischverbindungen für die Elektromobilität“. 

Heute arbeitet er als Forschungsingenieur in der Volkswagen Group Innovation im Themenfeld der Nachhaltigkeitslösungen. Sein Fokus liegt auf der Entwicklung und Bewertung effizienter Technologien für die Fahrzeugverwertung zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft im Automobilbereich. Mit den Inhalten seiner Arbeit sollen Nachhaltigkeitspotenziale für verschiedene Marken des Volkswagen Konzerns gehoben werden, um einen Beitrag zu den strategischen Unternehmenszielen zu leisten.

Dr. Alexander Harms.

Dr. Alexander Harms studierte zunächst Metallurgie und Werkstofftechnik an der RWTH Aachen mit den Schwerpunkten Gießerei- und Umformtechnik. Parallel zum Studium arbeitete er als studentische Hilfskraft am Institut für Schweißtechnik und Fügetechnik (ISF). Nach dem Diplom promovierte er am ISF im Bereich Schweißtechnik zum Thema „Konduktiv unterstütztes Rührreibschweißen“. 

Durch die Gremienarbeit während der Assistentenzeit in der Forschungsvereinigung Stahlanwendung und dem Deutschen Verband für Schweißen und verwandte Verfahren tat sich nach der Promotion die Möglichkeit auf, in der Konzernforschung, heute Group Innovation, bei Volkswagen tätig zu werden. Nach dem Motto „Das Neue braucht Freunde“ bietet die Group Innovation alle Möglichkeiten, Innovationen wissenschaftlich zu begleiten und ihnen auf den Grund zu gehen.

Dennis Lauterbach.

Dennis Lauterbach ist Forschungsingenieur und arbeitet bei der Volkswagen Group Innovation. Er hat einen Bachelor- und Master-Abschluss im Fach Maschinenbau von der Technischen Universität Braunschweig. Nach seinem Abschluss begann er als Doktorand bei der Volkswagen Group Innovation, wobei er sich mit seiner Forschung auf Reibschweißverfahren für Aluminium konzentrierte. Seit November 2021 ist Herr Lauterbach als Forschungsingenieur in der Abteilung „Sustainability Solutions“ bei der Volkswagen Group Innovation tätig. 

Zu seinen Aufgaben gehören die Überführung von Forschungsergebnissen in industrielle Anwendungen, die Leitung markenübergreifender Projekte sowie die Mitarbeit in internen und externen Fachgremien. 

Mit zahlreichen Studien und mehreren Publikationen hat er dazu beigetragen, die Anwendbarkeit eines noch neuen Schweißverfahrens zu verbessern, und arbeitet kontinuierlich daran, weitere Innovationen in die industrielle Serienreife zu überführen. Seit mehreren Jahren hat sich der Schwerpunkt seiner Arbeit auf das Thema Kreislaufwirtschaft verlagert. In diesem Zusammenhang stehen Produktkonzepte für eine nachhaltige Materialnutzung sowie die Wiederverwendbarkeit von Bauteilen und Rohstoffen im Mittelpunkt seiner Arbeit.