Meerwasseraquarium - Riffgeschichten

Was ist eigentlich ein Meerwasseraquarium?

Was ist denn das für ein Aquarium im Bereich Leben im phaeno? Garnelen tummeln sich auf Korallen, zwei Clownfische schwimmen nahe bei einer Anemone und Seesterne haften an der Scheibe… dieses Aquarium im phaeno muss also ein ganz besonderes Aquarium sein! Es ist ein Meerwasseraquarium. Seit Monaten sind wir dabei, das Ökosystem darin aufzubauen. Es wird sich auch ständig weiterentwickeln. 

Für „Besserwisser“

Mehr über die Bewohner unseres Meerwasser-Aquarium: Clownfische, Korallen, Anemonen … Muscheln usw. 

Clownfische

Wer oder was ist eigentlich Nemo?

Im US-amerikanischen Animationsfilm „Findet Nemo“ spielt ein Clownfisch mit dem Namen Nemo eine Hauptrolle. Clownfische haben einen orangen Körper mit einer sehr auffälligen schwarz-weißen Bänderung. Das Weibchen ist viel größer als das Männchen. Sie leben in Korallenriffen und kommen im Westpazifik und im indischen Ozean vor. In Riffen gehen sie eine enge Verbindung mit einer Anemone ein.

Diese Gemeinschaft zum gegenseitigen Nutzen nennt man Symbiose. Eine Anemone ist ein Tier, das eher aussieht wie eine Pflanze, und teilweise giftige Tentakeln besitzt. Wenn der Clownfisch in Gefahr ist, versteckt er sich zwischen den Tentakeln. Auch der Clownfisch kümmert sich um seine Anemone. Er verteidigt sie vor Angreifern, putzt die Tentakeln und ernährt sie durch seine

Nahrungsreste. Gegen das Gift, das über die Tentakeln verbreitet wird, schützt ihn eine Schleimschicht, die die Anemone für ihn produziert.

Clownfische können im Laufe des Lebens ihr Geschlecht ändern, da sie Anlagen für das weibliche und männliche Geschlecht in sich tragen. Jungfische sind zuerst männlich. Sie können aber im Laufe ihres Lebens zu Weibchen werden. Im Riff leben sie als Paar oder in kleinen Haremsgruppen zusammen. Im Harem lebt nur ein Weibchen, die anderen Clownfische sind Männchen. Stirbt das Weibchen, wird ein Fisch aus dem Harem zum Weibchen.

Clownfische, von denen es mehrere Arten gibt, findest du in vielen Meerwasseraquarien. Clownfische in unserem phaeno Aquarium stammen aus einer Nachzucht aus der Wolfsburger Region. Schau dir doch einmal von Nahem an, wie einzigartig diese Lebensgemeinschaften sind.

Anemonen und Korallen.

 

Anmenonen und Korallen bewohnen das Riff im phaeno. Beides sind Nesseltiere und keine Pflanzen. Korallen, Anemonen und Quallen sind biologisch gesehen miteinander verwandt.

Anemonen bestehen typischerweise aus einem weichem Polyp mit Tentakeln. Auf den Tentakeln befinden sich Nesselzellen, die Beute wie kleines Plankton durch das Nesselgift lähmen. Diese Beute wird mithilfe der Tentakel in ihren „Mund“ befördert. Dort wird die Beute zersetzt. Anemonen können sich in ihrer Gesamtheit auch etwas von der Stelle wegbewegen.

Korallen bestehen dagegen aus ganz vielen Polypen, die zusammenleben. Meist sind die Polypen winzig klein. Man nimmt dann die Koralle als ein Lebewesen war. Berühmt sind die Steinkorallen. Denn sie sind die eigentlichen Erbauer der Riffe. Sie scheiden Kalk aus, auf dem sie dann haften. Sollte eine Koralle sterben, wird dieser Platz wieder von neuen Korallen besiedelt.

Sexy Shrimps.

Der Begriff "Sexy Shrimp" ist ein umgangssprachlicher Name für eine Garnelenart, der sich aufgrund ihres auffälligen Aussehens und ihres Verhaltens in der Aquaristik eingebürgert hat.

Wissenschaftlicher Name:

Der wissenschaftliche Name für die Garnelenart, die gemeinhin als "Sexy Shrimp" bezeichnet wird, ist Heteromysis schmidti. Sie gehört zur Familie der Heteromysidea, einer Gruppe kleiner, meist durchsichtiger Krebstiere, die in verschiedenen marinen Ökosystemen vorkommen.

Merkmale und Verhalten:

  • Aussehen: Sexy Shrimps sind relativ klein und haben einen schlanken Körper. Auffällig sind ihre großen, zusammengesetzten Augen und ihre langen, dünnen Antennen. Die Weibchen tragen oft einen Brutbeutel, in dem sie ihre Eier ausbrüten.
  • Verhalten: Ihr Name rührt von ihrem Paarungsverhalten her. Während der Paarung vollführen Männchen und Weibchen eine Art Tanz, bei dem sie ihre Körper eng aneinander pressen. Dieses Verhalten erinnert einige Beobachter an eine Paarung, was zu dem umgangssprachlichen Namen geführt hat.
  • Lebensraum: Sexy Shrimps sind vor allem in Riffen und anderen strukturierten Lebensräumen in wärmeren Meeren zu finden. Sie sind oft in kleinen Gruppen anzutreffen und ernähren sich von Plankton und anderen kleinen Organismen.

Bedeutung für die Aquaristik:

Sexy Shrimps sind in der Meerwasseraquaristik sehr beliebt. Ihre friedliche Natur und ihr interessantes Verhalten machen sie zu attraktiven Bewohnern für Riffaquarien. Sie tragen zur biologischen Vielfalt im Aquarium bei und können helfen, Algenwachstum zu reduzieren, indem sie kleine Algen und andere organische Partikel fressen.

Wissenschaftliche Bedeutung:

Obwohl Sexy Shrimps in der Aquaristik populär sind, gibt es noch viele Aspekte ihrer Biologie, die von Wissenschaftlern untersucht werden. Ihr Paarungsverhalten und ihre Rolle in marinen Ökosystemen sind Themen aktueller Forschung.

Zusammenfassend:

Der "Sexy Shrimp" ist eine faszinierende kleine Meereskreatur, die durch ihr auffälliges Aussehen und ihr interessantes Verhalten sowohl Aquarianer als auch Wissenschaftler begeistert. Obwohl der Name etwas irreführend sein mag, ist diese Garnelenart ein wichtiger Bestandteil vieler mariner Ökosysteme.

Weitere Bewohner

Schätzungen gehen von mehreren zehntausend verschiedenen Muschelarten aus.

Es ist also eine sehr große Vielfalt an Muscheln, die in den Ozeanen unserer Erde leben. Sie kommen in den unterschiedlichsten Formen, Größen und Farben vor und haben sich an die verschiedensten Lebensräume angepasst.

 

Die genaue Anzahl der verschiedenen Muschelarten im Meer ist schwer zu bestimmen und unterliegt ständigen Veränderungen.

Es gibt mehrere Gründe dafür:

  • Neue Entdeckungen: Regelmäßig werden neue Muschelarten entdeckt, insbesondere in wenig erforschten Meeresregionen.
  • Aussterben: Andererseits sterben auch Muschelarten aus, oft aufgrund von Umweltveränderungen oder menschlicher Eingriffe.
  • Klassifikation: Die wissenschaftliche Klassifizierung von Lebewesen ist ein dynamischer Prozess. Es kann vorkommen, dass Arten neu zugeordnet oder in Unterarten aufgeteilt werden.

Die Welt der Ozeane ist voller faszinierender Kreaturen mit erstaunlichen Fähigkeiten. Hier sind ein paar Beispiele:

  • Der Meister der Tarnung: Der Mimik-Oktopus Dieser kleine Meister der Verwandlung kann seine Farbe, Textur und sogar seine Körperform verändern, um sich perfekt in seine Umgebung einzufügen. Er imitiert nicht nur Steine und Korallen, sondern auch andere Tiere wie Seeschlangen oder Plattfische.
  • Der Echolot-Experte: Der Delfin Delfine nutzen Echoortung, um sich in ihrer Umgebung zu orientieren und Beute zu finden. Sie senden hochfrequente Klicklaute aus, die von Objekten reflektiert werden. Anhand des Echos können sie die Größe, Form und Entfernung von Objekten bestimmen.
  • Der elektrische Aal: Der elektrische Aal erzeugt starke elektrische Entladungen, um seine Beute zu betäuben oder Feinde abzuwehren. Diese Energie kann bis zu 600 Volt betragen und ist stark genug, um einen Menschen bewusstlos zu schlagen.
  • Der Tiefsee-Anglerfisch: Viele Tiefsee-Anglerfische haben eine besondere Angel an ihrem Kopf, an der ein leuchtendes Köderorgan befestigt ist. Mit diesem Lockmittel ziehen sie ihre Beute an und verschlingen sie dann in ihrem riesigen Maul.
  • Der magnetische Hai: Einige Haiarten besitzen winzige magnetische Kristalle in ihrem Kopf, die ihnen helfen, die Erdmagnetfelder wahrzunehmen. Diese Fähigkeit unterstützt sie bei der Navigation und der Suche nach Nahrung.
  • Der Biolumineszierende Tintenfisch: Viele Tintenfischarten können Licht erzeugen. Sie nutzen diese Fähigkeit, um zu kommunizieren, Beute anzulocken oder sich zu tarnen.
  • Der schnellste Fisch: Der Segelfisch Der Segelfisch ist ein wahrer Geschwindigkeitsrekordhalter unter den Fischen. Mit seinen großen, segelförmigen Rückenflossen kann er Geschwindigkeiten von über 100 km/h erreichen.