Mathematische Phänomene entdecken.

Die Magie der Muster und Formen.

Sternförmige Formen platzsparend stapeln, Schattenverhältnisse bestimmen, wie viel ist eine Million schätzen, die Gaußsche Normalverteilung am Galtonbrett entdecken und begreifen.

Im Ausstellungsbereich Mathe wird so manches geometrische Geheimnis gelüftet: Aus geraden Fäden lassen sich Hyperboloide – eine Art Zylinder mit Wespentaille – formen und aus einer geschwungenen zweidimensionalen Figur entsteht durch Rotation ein Abbild einer Glühbirne. Die oft in der abstrakten Zahlenwelt verborgenen Zusammenhänge werden so an den Stationen durch Objekte, Körper und Räume einem ästhetischen Erlebnis und einer Erkenntnis zugeführt.

Hier vermittelt das phaeno mathematische Formen und Muster ohne Zahlen, Formeln und Gleichungen – aber mit Herausforderungen an das räumliche Vorstellungsvermögen. Die Phänomene ermöglichen einen Einblick in die faszinierende Welt der Geometrie: Figuren drehen, Origami-Figuren falten oder mit einer Lokomotive das Möbiusband nachfahren – all dies macht Spaß und fordert uns zu gedanklichen Höchstleistungen heraus.

Kinder (Junge und Mädchen) an dem phaeno Exponat Möbiusband, an dem der Junge eine kleine Lokomotive führt.

Grundschule

Die geometrischen Experimentierstationen werden den Kompetenzbereichen „Raum und Form“ sowie „Muster und Strukturen“ des Kerncurriculums Mathematik der Grundschule zu geordnet. Die Stationen bieten eine breite Palette an Spiel- und Forscheraktivitäten, ermöglichen verstärkt Sinneserfahrungen und fordern mitunter ganzen Körpereinsatz. Durch verschiedene handlungsorientierte Zugänge wird besonders das räumliche Vorstellungsvermögen trainiert.


Sie ermöglichen den Schüler:innen durch selbstständiges Experimentieren z. B. in Kleingruppen das Erweitern ihrer Kompetenzen in den Bereichen Erkenntnisgewinnung, Teamarbeit und Kommunikation. Überdies benennen und beschreiben die Schüler:innen einfache mathematische Zusammenhänge aus dem Bereich Geometrie.

Raumfüller.

Sternförmige Formen sollen möglichst platzsparend aufeinandergestapelt werden. Das erfordert ein wenig Geschick. Die verblüffende Eigenschaft dieser sternförmigen Rhombendodekaeder ist, dass sie den Raum komplett ausfüllen können. Wenn man sie passend stapelt, bleiben keine Lücken (wie wenn man z. B. Kugeln stapelt). 

Die Schüler:innen trainieren räumliches Denken, Feinmotorik und logisches Verständnis und erfahren, dass Mathematik nicht nur aus Zahlen besteht, sondern sich überall in Formen und Strukturen wiederfindet.

 

Schüler baut mit geometrischen "Bausteinen" einen Turm

Schattenverhältnisse.

Die Schüler:innen erforschen auf spielerische Weise die Mathematik des Schattens. Mit verschiedenen Objekten wie Haus, Tanne, Wolf und Hexe können Schattenrissbilder zu „kleinen Geschichten“ zusammengebaut werden. Die Körper gibt es jeweils in drei verschiedenen Größen, die bei passender Anordnung zwischen Lichtquelle und Projektionswand gleich große Schatten erzeugen können.

Die Schüler:innen entwickeln ein räumlich-geometrisches Verständnis, indem sie erkennen, wie Größe, Abstand und Lichtwinkel die Schattenbilder verändern. Gleichzeitig fördern sie ihr logisches Denken und ihre Experimentierfreude, wenn sie ausprobieren, wie sich verschiedene Formen kombinieren lassen. Durch das kreative Gestalten kleiner Schattengeschichten stärken sie zudem ihre ästhetische Wahrnehmung und Kommunikationsfähigkeit, indem sie naturwissenschaftliche Phänomene in eigene Ideen und Erzählungen umsetzen.

Im Vordergrund sieht man verschiedene Figuren, Personen, die auf einem Brett stehen und an die Wand Schatten werfen.

Wie viel ist eine Million?

In einem drehbaren Zylinder befinden sich 1.000.000 kleine Kügelchen. Eine ist schwarz, alle anderen gelb. Beim Suchen entwickeln die Schülerinnen und Schüler ein Gefühl für die Größenordnung einer Million. 

Durch die Suche nach der einen schwarzen Kugel unter einer Million gelber entwickeln sie ein konkretes Gefühl für Mengen und Größenordnungen, das weit über abstraktes Zählen hinausgeht. Dabei schulen sie ihre Ausdauer, Konzentration und Zahlvorstellung – und erleben, wie Mathematik greifbar und spannend werden kann.

Entdeckertouren.

Nutze die phaeno Entdeckertouren für deine Klasse - Vorteile:

  • Entdecken, Staunen, Verstehen: Unsere Entdeckertouren machen naturwissenschaftliche Phänomene erlebbar und fördern spielerisch Neugier und Forschergeist.
  • Interaktiv Lernen: Schülerinnen und Schüler experimentieren selbstständig an über 350 interaktiven Exponaten und erfahren Wissenschaft hautnah.
  • Teamgeist stärken: Gruppenarbeiten und spannende Challenges während der Touren fördern Zusammenarbeit, Kommunikation und kreative Problemlösungen.
  • Individuell und altersgerecht: Die Touren sind speziell auf verschiedene Altersgruppen zugeschnitten – so wird Lernen zum individuellen Abenteuer.
  • Motivation für die Schule: Durch praxisnahes Experimentieren wecken die phaeno Entdeckertouren nachhaltiges Interesse an Naturwissenschaften und Technik.
Abbildung einer Entdeckertour für Schulklassen.

Sekundarstufe I.

Die Kerncurricula Mathematik der allgemeinbildenden Schulen bieten vielfältige Anknüpfungspunkte zu den Exponaten im Mathebereich. Insbesondere werden geometrische Zusammenhänge durch Objekte, Körper und Räume sowie Formen und Muster, aber auch deren funktionale Zusammenhänge angesprochen.

Die Schüler:innen können an den Experimentierstationen ihre inhaltlichen und prozessbezogenen Kompetenzen vertiefen. Zudem ergibt sich ein breites Anwendungsfeld für Gruppenaktivitäten und selbstständiges Entdecken mathematischer Phänomene.

Polygonlimit.

Am Exponat „Polygonlimit“ erleben Schüler:innen auf anschauliche Weise, wie sich aus einfachen Polygonen durch Erhöhen der Eckenzahl allmählich die Kreisform ergibt. Sie können selbst mit dem Laserstrahl n-Ecke erzeugen und beobachten, wie die Polygone immer runder werden, ohne jemals den Kreis exakt zu erreichen. So verstehen sie spielerisch zentrale geometrische Konzepte wie Umfang, Grenzwerte und die Annäherung an ideale Formen.

Ein Mädchen steht mit dem Rücken zur Kamera und bedient ein Exponat.

Die Klein‘sche Flasche.

Die Klein‘sche Flasche ist ein Gebilde, bei dem die äußere Fläche bogenartig in die innere Fläche übergeht, sie ist also ein Objekt mit nur einer Fläche. Schüler:innen können in die knotenähnliche Struktur hinein klettern und so die besondere Form entdecken. In der Mitte angekommen, erscheint der Eingang plötzlich versperrt. Sie erfahren, wie innen und außen auf ungewöhnliche Weise zusammenhängen, schulen ihre Raumvorstellung und erleben Geometrie hautnah – das scheinbar „versperrte“ Ende zeigt, dass Formen manchmal alles andere als gewöhnlich sind.

 

Brückenbogen.

Beim Exponat „Brückenbogen“ erleben Schüler:innen hautnah, wie Mathematik und Teamarbeit zusammenwirken. Gemeinsam bauen sie aus großen, nummerierten Elementen einen über zwei Meter hohen Bogen, der erst mit dem Schlussstein stabil wird – ein eindrucksvolles Sinnbild für Zusammenarbeit und Statik. Dabei entdecken sie spielerisch, dass der fertige Brückenbogen eine Parabel bildet – und erfahren so, wie geometrische Formen in der realen Welt Stabilität schaffen.

Eine Frau baut zusammen mit 4 Kindern einen großen Brückenbogen.

Workshops.

Unsere Workshops bieten ein einzigartiges Lernabenteuer: Schüler:innen können selbst Rätsel lösen, Experimente durchführen und konstruktive Aufgaben bearbeiten – alles unter Anleitung von zwei erfahrenen Mitarbeiter:innen. So werden Naturwissenschaften und Technik auf spielerische und interaktive Weise greifbar und fördern Neugier, Teamgeist und kreatives Denken. 

Die Workshops dauern 60 Minuten und starten je nach Verfügbarkeit um 09:30 Uhr, 11:00 Uhr oder 12:45 Uhr. Sie kosten 3 € pro Person zzgl. Tagesticket, wobei der Mindestbetrag pro Workshop dem Preis für zehn zahlende Personen entspricht. 

 Workshopübersicht

Über aktuelle Programme, Angebote für Schulen und Fortbildungen informiert euch unser Newsletter. Jetzt abonnieren!

Newsletter für Schulen

Unsere Ausstellungen

alle Ausstellungen
Enjoy the Science im Kunstmuseum Wolfsburg 10. Februar 26 — 30. April 26
Unter Strom Dauerausstellung
Wellenwunder Dauerausstellung
Bildertanz Dauerausstellung
Startrampe Dauerausstellung